Weidener gewinnt Physik-Meisterschaft

Das erfolgreiche deutsche Physik-Team (von links): die Betreuer Felix Wechsler und Michael Steck, Simon Blumreisinger, Waleed El-Kishawi, Toni Beuthan, der Weidener Fabian Eller sowie Maja Holm. Bild: hfz
Zusammen mit Waleed El-Kishawi aus Wuppertal, Simon Blumreisinger aus Dachau sowie Maja Holm und Toni Beuthan aus Ulm war der Augustinus-Gymnasiast mit den Betreuern Michael Steck und Felix Wechsler ins österreichische Leoben gefahren, um sich mit 15 Teams in Mannschafts-Duellen bei der Lösung kniffliger physikalischer Fragestellungen zu messen.

In der Turniersprache Englisch präsentierten die Schüler in jedem der drei Begegnungen der Vorrunde und dem Finale ihre Lösungsvorschläge. Die Gegner übten Kritik und stellten weitere Fragen, bevor eine Jury die Kontrahenten bewertete. Mit der höchsten Punktzahl aller Zeiten zog Deutschland ins Finale gegen die Mannschaften aus Wien und der Slovakei ein. In spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte Ellerts Truppe das beste Gesamtergebnis. "Als bei der Siegerehrung sogar die Nationalhymne für uns gespielt wurde und die Anspannung von allen abfiel, machte sich natürlich auch so etwas wie Stolz in uns breit", erzählt Michael Steck. "Das harte Training in den Wochen zuvor hatte sich also gelohnt."

Vorbereitet hatten sich die Schüler am Ulmer Schülerforschungszentrum (SFZ). Die AYPT-Mannschaft wurde maßgeblich von der Nationalmannschaft unterstützt. "So einen Teamgeist hatten wir bislang noch nie", sagt Leiter Dr. Rainer Reichle . So besteht also berechtigte Hoffnung, dass der Physik-Weltcup in Thailand, bei dem ein weiterer Weidener Schüler - Jonas Landgraf - mit der Nationalmannschaft startet, ebenfalls erfolgreich für Deutschland enden wird.
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