Weidener lassen's krachen

Zu Silvester ließen sich die Weidener nicht lumpen - was das Feuerwerk betrifft, aber auch die leiblichen Genüsse. Sogenannte Batterien sorgten im Himmel über Weiden für fast schon professionelle Leuchtspuren.

Weiden. (ps) Beim Essen setzten häufig Fondue oder Raclette die lukullischen Akzente. Bei dem einen oder anderen kamen aber auch Lachs oder Muscheln auf den Tisch. Viele Jugendliche ließen das alte Jahr mit ihren Freunden in einer der Altstadtkneipen ausklingen. Die Jugend dominierte deshalb auch das Bild am Oberen Markt um Mitternacht. Dort trafen sich viele, um den Feuerzauber am Weidener Nachthimmel zu bewundern.

Trotz der zahlreichen Menschen, die in der Silvesternacht auf einer der vielen Partys im Stadtgebiet waren, hielt sich aus Sicht der Polizei der Ärger in Grenzen. Die Beamten mussten zwar mehr als 20 Mal ausrücken: Abgesehen von zwei Fällen der Körperverletzung ließen sich die meisten alkoholbedingten Streitigkeiten letztlich aber per Gespräch klären. Ganz ohne Blessuren ging es allerdings nicht ab. Dabei war nicht immer ein Kontrahent im Spiel. Einige Partybesucher tranken eindeutig über den Durst und brachten sich so letztlich selbst zu Fall. Die Betroffenen kamen bei diesen Stürzen aber durchwegs mit leichteren Blessuren davon.

Nicht sich selbst, sondern einem Gast, hat eine junge Frau (21) schmerzhafte blaue Flecken zu verdanken. Bei der Silvesterparty in ihrer Wohnung hatte der 20-Jährige sie am Arm gepackt, geschüttelt und beleidigt. Er erhält nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung. Unbekannt dagegen sind die Täter, die einen US-Amerikaner gegen 5 Uhr morgens in der Kurt-Schumacher-Allee mit Schlägen und Tritten verletzten und sich dann aus dem Staub machten. Der 26-Jährige kam noch einmal glimpflich davon. Er konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen.
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