"Weiter an Wert gewonnen"

Sie gehören zur "besten Mannschaft aller Zeiten". Bei einer Ehrung von Arbeitsjubilaren der Raiffeisenbank Weiden würdigten die Vorstände Hermann Ott (Mitte) und Bernhard Wolf (links) zahlreiche Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit und für erfolgreiche Aus- und Fortbildungsabschlüsse. In der Feierstunde in Eschenbach wurden auch zwei Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet. Bild: do

"Noch nie hatten wir eine bessere Mannschaft als heute", sagt Raiffeisenbank-Direktor Wolf. Die Begründung liefert ein selbstbewusster Vorstandssprecher Hermann Ott: Die Raiffeisenbank Weiden ist den Mitbewerbern mindestens einen Schritt voraus.

Der Anlass dieser Bilanz in Worten war ein Blick auf das wertvollste Kapital - das Personal der Bank. In Eschenbach stand die Ehrung dieses höchsten Gutes eines Unternehmens im Mittelpunkt einer Feierstunde. Lob und Ehre gebührte im Hotel Rußweiher einer Vielzahl von Mitarbeitern der Raiffeisenbank Weiden. Die Rede war von Zuverlässigkeit und Loyalität, von Kollegialität und Kundenfreundlichkeit und von den Traditionen des Genossenschaftswesens.

Wertvolles "Humankapital"

"Die Wirtschaft braucht Werte", erklärte Ott. Die Grundtugenden sieht der Vorstandssprecher der Bank in der Raiffeisenbank Weiden bestens verankert. "Solidarität, Verantwortung und Zuverlässigkeit, darauf besinnt sich die Wirtschaft", sagte er. Auf der "Habenseite" fand sich der Bankmanager mitten unter seinen Kollegen wieder. "Eure fachliche Kompetenz und menschliche Qualität lässt die Erfolgsgeschichte der Genossenschaftsbank erst so richtig glänzen."

Dazu zählte der Raiffeisenchef das Festhalten an alten Raiffeisen-Werten. "Verwurzelt in der Region, mit der Wirtschaft als starken Partner und die Genossen als Rückgrat wollen wir Nutzen stiften", formulierte Ott die pauschale Betriebsphilosophie. Im Einzelnen verwies der Banker auf stolze Entwicklungszahlen: 1319 neue Mitglieder innerhalb eines Jahres, eine überdurchschnittliche Steigerung des Kundenvolumens um 113 Millionen Euro und 35 Millionen neuem Nettokreditvolumen. Dabei geht es nicht nur um gutes Wirtschaften, betonte Ott. Es zähle nicht nur der Rechenstift. Wichtig seien der Bank auch die gesellschaftlichen Kraftakte. Als Beispiel nannte er die Spenden- und Sponsoring-Leistungen von über 120 000 Euro im Jahr 2014. Ott fasste zusammen: "Die Marke Raiffeisenbank Weiden hat weiter an Wert gewonnen."

Der Bankdirektor rückte den Wert des "Humankapitals" in den Mittelpunkt. Ott lobte die Geschlossenheit eines starken Teams. Zuallererst stand dabei Direktor Bernhard Wolf im Fokus der Würdigung. Der Vorstandskollege feiert am 1. August 30. Dienstjubiläum. Unter anderem für das Qualitäts- und Prozessmanagement verantwortlich bezeichnete Ott seinen Kollegen als Impulsgeber und Motor der überdurchschnittlich guten Entwicklung der Raiffeisenbank. "Ein Vorbild an Fachkompetenz und schnellem Denken."

Der Vorstandssprecher verabschiedete Mitarbeiter in den Ruhestand: Am 30. September 2015 endet die Ära Waltraud Wirth bei der Bank. Sie war seit 1. Januar 1991 in der Buchhaltung und später als Sachbearbeiterin im Qualitätsmanagement und im Zahlungsverkehr in der Geschäftsstelle in Pressath tätig und ein Beispiel an Gewissenhaftigkeit, wie Ott bemerkte. Die Bank muss künftig auch ohne die Dienste von Oswald Schedl als Hausmeister und Kurierfahrer auskommen. Schedl war seit sechs Jahren nebenberuflich überwiegend für die Außenpflege der Immobilien zuständig.

Eine Lanze für die Notwendigkeit der Fortbildung brach Direktor Bernhard Wolf. Das vorübergehende "Fort"-Sein der Mitarbeiter auf Seminaren und Schulungen koste zwar Geld. Wolf nannte eine halbe Million Euro im Jahr 2014. Diese Investition sei aber gut angelegt. "Wir müssen uns mit Weiterbildung ständig up-to-date halten und im Geschäft bleiben", begründete Wolf. Die Fortbildung stärke auch die individuelle Entwicklung der Mitarbeiter. Daraus resultierend habe sich ein Spitzenteam entwickelt.

Unter den 80 Besten

Wolf gratulierte Jasmin Scheibl zur Fortbildung als "Fachwirtin BankColleg", Georg Schärtl (Bankfachwirt Frankfurt School und IHK), Thomas Schwab (Studium zum Bachelor of Arts) und Jürgen Dolles (Grafik-Designer PC). Stolz ist Wolf und mit ihm Ausbildungsleiterin Alexandra Dippl auch auf die hervorragenden Ausbildungsnoten der Azubis: Jessica Fraunholz und Stefanie Höcherl schafften eine Platzierung unter den 80 besten Bankkaufleuten Bayerns bei über 4000 Prüflingen.
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