Weiter Maiandachten in Striegl-Kapelle
Vermächtnis bewahrt

Die Striegl-Kapelle bleibt erhalten - damit gab es auch heuer wieder eine Maiandacht, die Stadtdekan Johannes Lukas zelebrierte. Bild: Dobmeier
Es hätte auch ganz anders kommen können: Vor einem Jahr sollte die Striegl-Kapelle am Turnerweg abgerissen werden. Mit dem Kauf von der Stadt Weiden und der Renovierung durch Stuckateurmeister Stefan Weber blieb das Vermächtnis der Stiftung der Eheleute Hans und Hilde Striegl aber erhalten - und damit auch ein Ort für eine Maiandacht.

Mit der Feier folgte die Werbegemeinschaft des AW-Gewerbeparks "Zur Centralwerkstätte" der Tradition der Maiandacht in der Marien-Kapelle am Hammerweg. Zelebriert wurde sie von Stadtdekan Johannes Lukas, der sich dabei froh zeigte über den Ort des Gebetes. "An Maria lässt sich die Größe des Schöpfers erahnen", verkündete der Dekan.

Der Dreigesang des Kirchenchors St. Konrad mit Angela Sauer, Johanna Laumer und Monika Bartels stimmte Marienlieder an wie "Madonna, schwarze Madonna" und "Mutter Gottes Himmelsbotin" sowie "Segne Du Maria". Die Fürbitten und Lesungen gestalteten Anita Hösl, Martha Mutzbauer und Rebecca Birner. AW-Werbegemeinschaftsvorsitzender Alois Hösl lobte den Erhalt der Kapelle als kleines Juwel. Das Bauwerk eigne sich auch als Hochzeitskapelle für kleinere Gesellschaften und könne kostenfrei genutzt werden, sagte Stefan Weber.
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