Weiter unter Strom

Horst Seehofer hat die CSU-Politiker aus der Region erhört: Er favorisiert nun auch die Erdverkabelung bei der Süd-Ost-Gleichstromtrasse. Ein erster Erfolg für die Oberpfalz. Darauf ausruhen will sich der CSU-Kreisverband aber nicht.

Eine neue Situation erfordert erneut das Handeln aller Verantwortlichen. Das meinte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, als er den CSU-Kreisverband Weiden besuchte, um über die Stromtrasse zu sprechen. Im Juni haben sich die Kreisverbände der CSU Neustadt, Tirschenreuth und Weiden mit Rupprecht in einem Schreiben an Ministerpräsidenten Horst Seehofer gewandt, um das Instrument der Erdverkabelung bei der Süd-Ost-Gleichstromtrasse anzuregen. Diese Initiative war wichtig und ein erster Erfolg für die Oberpfalz. Nun erläuterte der Bundestagsabgeordnete die Details des bisherigen Weges in Bezug auf die geplante Süd-Ost-Gleichstromtrasse und das damit verbundene enge Zusammenwirken zwischen ihm, MdL Tobias Reis, Landrat Andreas Meier und CSU-Kreisvorsitzendem Stephan Gollwitzer. Nachdem die Erdverkabelung priorisiert wird, Ministerpräsident Seehofer und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel das bestätigten, bestehe die Gefahr der Verlegung des Endpunktes von bisher Grundremmingen nach Landshut/Isar. Diese Verlegung ist aus Sicht der Oberpfälzer nicht tragbar. Rupprecht erläuterte mehrere Argumente, die für die Beibehaltung des Endpunktes in Grundremmingen sprechen: So sei der Grund der Verlegung - Nutzung des Ostbayernrings - obsolet. Energietechnische Aspekte und Netzbetreiber sprächen für Grundremmingen. Zudem sei keine zusätzliche Ertüchtigung beim aktuellen Endpunkt nötig. Die Kreisvorstandschaft dankte Rupprecht für die Informationen und für seinen Einsatz für die Region.
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