Weiterkämpfen für Soziallehre

Die Themen gehen der KAB St. Josef nicht aus. Einen Überblick zu den aktuellen Schwerpunkten gab Vorsitzender Werner Wilzek (rechts), der zudem treue Mitglieder ehrte. Bild: zpe

Vor Ort, aber auch weltweit. Um ihre Werte hochzuhalten, setzt sich die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) in vielen Bereichen ein. Das zeigten auch die Themen bei der Hauptversammlung der KAB St. Josef.

Bei den Sitzungen des KAB-Kreisverbandes sei auch auf die Gefahren hingewiesen worden, die auf Europa zukämen, sollte das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) mit den Vereinigten Staaten von Amerika ratifiziert werden. Das machte der Vorsitzende der KAB St. Josef, Werner Wilzek, bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim deutlich. Ein weiterer Vortrag habe die Zukunft der Pflegeversicherung behandelt. Verbände seien für die Demokratie unerlässlich, betonte Wilzek. "Mit ihrem Mitgliedsbeitrag finanzieren die Mitglieder Strategien zur Interessensvertretung und Zeitschriften, die informieren und zum Weiterbilden anregen." In der Regel seien es immer Verbände und Institutionen, welche die Rechte der Menschen einforderten, erstritten und umsetzten. Es sei ein Unding, Verbände schlechtzureden. Wer, wenn nicht sie, förderten unsere Solidarität? In einem Vortrag sprach Richard Wittmann die Thematik "Der Mensch ist Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft" an.

Mitglieder geehrt

Annemarie Bayer wurde für 40-jährige Treue geehrt, Rita Rupprecht für 25 Jahre Mitgliedschaft. In seinem Rechenschaftsbericht ging Wilzek auf zahlreiche Aktivitäten der KAB St. Josef ein, darunter auf einen Vortrag über das Rentenmodell. Man habe sich daneben zu politischen Gesprächen getroffen und Stadtpfarrer Andreas Uschold verabschiedet. Außerdem habe die Gruppe sich an der Installation des neuen Stadtpfarrers Markus Schmid beteiligt. "Beim Kettelertag begingen wir unser 120-jähriges Gründungsjubiläum."

Seit nunmehr acht Jahren stehe er an der Spitze der KAB von St. Josef. Warum er sich das angetan habe? Weil die katholische Soziallehre nach seiner Ansicht sowohl in der Vergangenheit wie auch in Zukunft eine große Rolle spielte - und spielen wird - bei der Umsetzung einer gerechten und sozialen Ordnung.

"Als KABler helfen wir durch unseren Einsatz und unseren Beitrag." Wilzek: "Dieser Gedanke und eure Treue haben mir geholfen, durchzuhalten." Kreisvorsitzender Hermann Stadler sprach einige Neuerungen an und erteilte ebenfalls dem Freihandelsabkommen eine Absage.
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