Welt ein wenig besser machen

Vor der Kreisgeschäftsstelle begrüßten bei strahlendem Sonnenschein Vdk-Kreisverbandsvorsitzender Josef Rewitzer (Dritter von links) und Geschäftsführer Siegmund Bergmann die Ehrengäste: (von links) MdB Uli Grötsch, Bürgermeister Jens Meyer sowie Landrat Albert Nickl für den Landkreis (Zweiter von rechts). Mit der Drehorgel sorgte Franz Plößl für die richtige Einstimmung. Bild sbü:

Mit Kriegsopfern hat der VdK kaum mehr etwas zu tun. Heute geht es darum, Menschen in verschiedensten Lebenssituationen Hilfestellung zu geben. Weil die Welt immer komplizierter und schwerer zu verstehen geworden ist, brauchen auch immer mehr Menschen Hilfe. Der VdK ist nah dran, fast überall hat er Ortsverbände. Am "Tag der offenen Tür" präsentierte sich der Sozialverband einer breiten Öffentlichkeit.

(sbü) Sie arbeiten meistens im Stillen und dies in fast in allen Gemeinden. Es sind die ehrenamtlichen Helfer des VdK, die ganz lautlos ihren Dienst am Menschen verrichten. Einmal im Jahr, am "Tag der offenen Tür" präsentieren sie sich aber der Öffentlichkeit. So auch jetzt wieder in der Kreisgeschäftsstelle in Weiden. "Täglich geht es bei uns um den Menschen", sagte VdK-Kreisverbandsvorsitzender Josef Rewitzer bei der Eröffnung des Festtags.

"Zukunft braucht Menschlichkeit" heißt deshalb schon seit vielen Jahren das Motto, unter dem die Arbeit im VdK verrichtet wird. Und Rewitzer übersetzt diesen Satz mit den bescheidenen Worten: "Wir wollen einfach die Welt ein wenig besser machen." Der ehrenamtliche Kreisvorsitzende Rewitzer steht für Hunderte anderer Helfer im breiten Netzwerk des VdK im Kreisverband Weiden. 8000 Mitgliedern sind im Kreisverband organisiert. Damit gehört er zu den allergrößten unter den Vereinigungen und Verbänden. "Wir wollen auch mit der Politik zusammenarbeiten, wir sind dabei neutral, aber nicht unpolitisch", beschreibt Rewitzer seine Verbandsarbeit.

Und weil nicht alle Hilfestellungen durch Ehrenamtliche erledigt werden könne, gibt es auch die Kreisgeschäftsstelle in Weiden am Schwesternheim. Dort arbeiten unter der Leitung von Geschäftsführer Siegmund Bergmann Experten für die verschiedensten Themenbereiche des Sozialrechts. Die VdK-Berater haben im vergangenen Jahr in Weiden und in den Gemeinden mit Außensprechstunden rund 3600 Beratungsgespräche geführt.

Schwerpunkt: Rente

Das Aktivitätsspektrum des VdK ist sehr breit. Es reicht von der Alterssicherung über Gesundheit, Pflege, Arbeit und Handicap bis hinein in die Sozialpolitik. Auch Selbsthilfegruppen, Integrationsfirmen, berufsfördernde Einrichtungen, Pflegeakademien sind nur ganz wenige Stichworte aus dem Angebotskatalog des VdK. Im Mittelpunkt der Arbeit steht jedoch das Thema Rente. Hilfe bei der Antragsstellung oder bei Widersprüchen gegen Bescheide gehören zum Alltagsgeschehen. "Rund 100 000 Euro, überwiegend an Nachzahlungen, haben wir im letzten Jahr für unsere Mitglieder erkämpft", berichtet Rewitzer mit Stolz. Um die Verdienste des VdK zu würdigen, waren zur feierlichen Eröffnung des Tags der offenen Tür auch zahlreiche Ehrengäste gekommen. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde dann ein buntes Programm geboten. Für gute Stimmung sorgten die "VdK-Sisters" aus Windischeschenbach. Zahlreiche Kurzvorträge zu sozialpolitischen Themen rundeten das Programm ab.
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