Wenden und Halten auf der Autobahn - Polizei sucht nach Kamikaze-Fahrer
Unfall mit Geisterfahrer

(mte) Ein Unbekannter wendet am Donnerstagmorgen seinen Wagen auf der Autobahn, um dann auf der linken Fahrspur stehen zu bleiben. Ein anderes Auto kann nicht mehr ausweichen und kracht in den Wagen des Geisterfahrers. Der wiederum fährt unbeeindruckt weiter. Nun sucht die Polizei nach ihm. Doch alles der Reihe nach.

Alles lief ganz normal am Donnerstag gegen 7.20 Uhr. Ein Unbekannter fuhr mit seinem weißen Volkswagen an der Anschlussstelle Frauenricht in Richtung Regensburg auf die Autobahn. Doch unvermittelt wendete der Unbekannte, um dann auf dem linken Fahrstreifen in entgegengesetzter Richtung einfach stehen zu bleiben.

Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Neustadt/WN war auf eben diesem linken Fahrstreifen in Richtung Süden unterwegs - und konnte dem Wagen mit seinem Ford nicht mehr ausweichen. Er streifte das Auto, das auf dem linken Fahrstreifen stand. Davon anscheinend unbeeindruckt, setzte der Geisterfahrer seine Fahrt wieder fort. "Vermutlich verließ der Unbekannte mit seinem Wagen an der Anschlussstelle Frauenricht wieder die Autobahn", sagt Hauptkommissar Markus Braun von der Verkehrspolizeiinspektion Weiden. Anderslautende Zeugenaussagen gebe es nämlich nicht.

Apropos Zeugen: Genau solche sucht die Polizei nun, um dem Geisterfahrer und damit auch seinen Motiven für die Kamikaze-Fahrt auf die Spur zu kommen. Vor allem Hinweise auf das Kennzeichen werden gebraucht und unter Telefon 0961/401-410 entgegen genommen.

Der 20-Jährige blieb unverletzt. An seinem Auto entstand ein Schaden in Höhe von 2500 Euro.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.