Wenn die Lok lockt

Die Besucher haben beim Lok-Fest auch die Möglichkeit, einen Blick in die Firmen auf dem AW-Gelände zu werfen. Luftbild: M. Ascherl

Das AW-Gelände verwandelt sich am Wochenende in eine kleine Partyzone. Das Lok-Fest startet zu seiner fünften Auflage durch. Dabei locken aber nicht nur Country-, Party- und Zoiglmusik die Besucher.

Vor sieben Jahren war das Lok-Fest ein wahrer Besuchermagnet. Und nun hat sich die Werbegemeinschaft Gewerbepark im AW-Gelände zu einer Neuauflage entschlossen. Von Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Oktober, steigt auf dem früheren AW-Gelände die Party mit viel Musik, verkaufsoffenem Sonntag, Verlosung und Lok-Führungen.

Der Festauftakt ist am Freitag ab 14 Uhr mit den "King-Size-Youngsters", nach eigenen Angaben die jüngste Big-Band Bayerns. Um 18 Uhr übernimmt Bruno Wilfahrt mit den besten Songs aus "Ramasuri-Country". Und um 20 Uhr folgt die Country-Nacht mit der "Mountain-String-Band" und verschiedenen Line-Dance-Gruppen. "Ich sage nur: Eisenbahn und Wild-West. Country passt einfach zu uns", erklärt Alois Hösl, Sprecher der Werbegemeinschaft..

Weiter geht es am Samstag ab 17 Uhr mit Zeltbetrieb. Die Besucher haben dann zwei Stunden Zeit, sich auf ein zünftiges Oktoberfest einzustimmen. Ehe die "Pressather Musikanten" auf die Bühne kommen. "Die Gruppe spielen mehr als Blasmusik. Sie garantieren auch spritzige Partymusik", rührt Hösl die Werbetrommel. Unterstützung bekommen die "Pressather" von dem Oberpfälzer Witzemeister "Lucky".

Stadtdekan Johann Lukas eröffnet den Sonntag um 9.15 Uhr mit einem Motorradgottesdienst im Festzelt. Danach (10 bis 17 Uhr) präsentieren sich die Betriebe im AW-Gewerbepark beim Tag der offenen Tür. Unter anderem öffnet auch die Oberpfälzische Waggon-Service GmbH (OWS) ihre Pforten. Zwischen 10 und 12 Uhr sorgen die "3 Schneidigen" beim Weißwurst-Frühschoppen für Stimmung. Nach einer kurzen Verschnaufpause legt um 13 Uhr der "Eisenbahner Zoigl Express" mit Bandleader Richard Wagner los. Höhepunkt ist dann um 17 Uhr eine Verlosung. Auf die Besucher warten viele Preise. Insgesamt haben diese einen Wert von 6000 Euro. Lose gibt es bei allen Betrieben auf dem AW-Gelände. Das Ende ist für 18 Uhr geplant.

Während der drei Tage öffnet der "Förderverein für Denkmalschutz" auch den Führerstand der Lok. Die Führungen übernehmen pensionierte Lokführer: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Der Förderverein bietet auch Bausteine zum Erwerb an, da die Lokomotive noch im Oktober mit einer Stahlkonstruktion überdacht wird. Zudem verkauft der Verein Bilder der Lok und Luftaufnahmen des ehemaligen Ausbesserungswerks. "Ohne die Eisenbahner wäre Weiden heute noch ein kleines Dorf", erklärt Helmut Ruhland, Vorsitzender des Fördervereins, die Bedeutung der Bahn für die Max-Reger-Stadt.
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