Wer fährt mit nach Rom?

Nun gehen die drei Bürgermeister aus den Nachbargemeinden Freudenberg, Hirschau und Schnaittenbach auf Herbergssuche: Für die Adventszeit planen sie zusammen eine große Rom-Reise für ihre Gemeindebürger. "Wir wollen, dass das ein unvergessliches Erlebnis wird", bekräftigt Hermann Falk. Auf diese Weise sieht er auch eine Intention des Agenda-21-Arbeitskreises erfüllt: den Zusammenhalt zwischen den drei Kommunen zu fördern.

Wer grundsätzlich Interesse hat, die Illumination des Baumes auf dem Petersplatz zu begleiten, soll sich bereits jetzt im Rathaus melden. Anfragen werden unter 09627/92 10 0 (Freudenberg), 09622/810 (Hirschau) und 09622/70 25 0 (Schnaittenbach) entgegengenommen. Bislang stehen weder der genaue Zeitpunkt noch der Preis fest. "Das wird sich alles erst im Laufe der nächsten Wochen herausstellen", berichtet Josef Reindl. Gefragt sind auch Ideen und Beiträge, die das Programm bereichern könnten.

Im Gespräch ist eine Benefizaktion, um den Christbaum zu einem "Leben schenkenden Baum" werden zu lassen. Kinder in italienischen Krankenhäusern basteln Kugeln, die den Baum schmücken sollen. Der Weihnachtsschmuck soll später zugunsten einer Stiftung verkauft werden, die krebskranke Buben und Mädchen unterstützt.

Auch der Öko-Gedanke der Agenda 21 soll aufgegriffen werden. Ein Vorschlag geht dahin, dass jeder Teilnehmer der Romfahrt mit dem Reisepreis automatisch Eigentümer eines kleinen Bäumchens wird, das als Andenken an die Aktion gepflanzt werden soll. So könnte für den einen gefällten Prachtbaum ein ganzes Wäldchen an neuen Bäumen nachwachsen. (upl)
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