Wer schon E-fährt

Das Modellprojekt "elMAS" (emissionsfreie, lärmarme Mobilität in der Region Amberg-Sulzbach) soll die Nachfrage für Elektromobile wecken, indem es deren Akzeptanz steigert und flächendeckend ein Netz von Elektrotankstellen sowie solaren Carports aufbaut.

Derzeit ist die Nachfrage im Landkreis noch sehr überschaubar. 44 reine E-Autos waren es Ende 2014. Dazu kommen 165 Hybrid-Fahrzeuge - mit einer Kombination aus Elektro- und Verbrennungs-Antrieb. Deren Anzahl stieg seit Mai 2014 um 50 Stück, während es bei den reinen E-Autos in diesem Zeitraum nur einen Zuwachs von fünf gab.

Das ZEN hat zwei E-Mobile als Dienstautos. Vor fast vier Jahren nahm es den Mitsubishi i-MIEV in Betrieb. Der war das erste Großserien-Elektroauto. Das zweite ist seit einem knappen Jahr ein Nissan Leaf, das weltweit am häufigsten verkaufte E-Auto, das auch äußerlich kaum mehr von gängigen Fahrzeugmodellen zu unterscheiden ist. Finanziert hat beide die Sparkasse.

Über "elMAS" haben zudem die Caritas-Sozialstationen in Amberg, Ensdorf, Hirschau und Sulzbach-Rosenberg E-Mobile bekommen. Die Leasing-Raten zahlen dabei die örtlichen Raiffeisenbanken. Beim E-Mobil des Wallmenichhauses ist es die Amberger R+V-Bank.

Unter den Bürgermeistern im Landkreis fahren Markus Dollacker (Ensdorf) und Florian Junkes (Hohenburg) bereits elektrisch angetriebene Dienstautos. Das ZEN will den Gemeinden seit Ende 2014 auch E-Transporter schmackhaft machen und bietet sie zum Test an. Die ersten, die sich darauf einließen, waren Hohenburg und Rieden.
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