Wer tanzt, denkt positiv

Die Standardformation der Tanzschule Höllriegl sorgte für einen beschwingten Auftakt.

Die vier Streicherinnen auf der Bühne bevorzugten den extremen Mini. Bei den Damen auf der Tanzfläche und im Saal war eher das lange Abendkleid angesagt. Trendsetter war der Stadtball am Samstag aber in jeder Richtung. Er setzte gleich Maßstäbe für die Ballsaison.

Der fünfte Stadtball soll schon wieder der letzte gewesen sein? Schwer vorstellbar. Ausverkauft. Tolle Band. Schöne Atmosphäre. Und die Ballbesucher fast ausnahmslos begeistert. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß sprach denn auch bei einem kurzen Auftritt der Narrhalla mit Tanz der Prinzengarde eher von der Notwendigkeit, dass im nächsten Jahr Inthronisationsball und Stadtball nicht zum selben Termin stattfinden. Und: "Wer tanzt, denkt positiv."

Auch die zahlreichen Stadträte fühlten sich wohl. Und sollten noch ein paar Euro zur Kostendeckung fehlen, wird sich doch noch ein Sponsor finden, der sich zu den über 20 vom OB aufgezählten gesellt.

Im Foyer schüttelten Seggewiß und seine Frau Maria zur persönlichen Begrüßung viele hundert Hände und überreichten als Willkommensgruß einen Notizwürfel mit dem Motiv des Stadtballs. Zum Sektempfang der Firma Peschke im Untergeschoss spielte Michael Bertelshofer am Klavier. Ein in violettes Licht getauchtes Haus und runde Tische im Gustl-Lang-Saal sorgten für passende Atmosphäre.

Bilder von Karin Wilck

Und nach dem flotten Begrüßungswalzer der Standardformation der Tanzschule Höllriegl ging dann fast sechs Stunden mit der Band "One & Six Symphonic Strings" die Post ab. Mit dabei vier Streicherinnen der Nürnberger Symphoniker und Sängerin Brigitte. Sie hatten alles drauf: Von Mozarts "Kleiner Nachtmusik" bis zu den "Champions" von Queen. Und wem das noch nicht hart genug war, der konnte bei DJ Reiner Assmann in der Disco des Obergeschosses die Bässe auf sich wummen lassen.
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