Wider Gewalt und Leid: Gedenken der Moosfurtsiedler
Nicht müde werden

Zum Gedenken versammelten sich die Moosfurt-Siedler. Bild: R. Kreuzer
Totensonntag in der Moosfurtsiedlung: Zum Gedenken trafen sich die Anwohner am Mahnmal, wo sie an die Opfer von Gewalt und Terror in den Weltkriegen erinnerten, insbesondere an die Opfer aus dem Ortsteil. Erwähnt wurden alle, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder der Herkunft Leid erfahren mussten. Auch im Nahen Osten.

"Immer grausamer wird das Vorgehen der selbst ernannten Gotteskrieger. Hier sind alle Staaten gefordert, gemeinsam dagegen anzugehen. Auch wir dürfen nicht müde werden in unseren Anstrengungen um Frieden und Versöhnung", sagte der frühere Stadtrat Helmut Ruhland bei seiner Ansprache. Er frage sich, ob die Menschen aus den Geschehnissen des vergangenen Jahrhunderts nichts gelernt haben.

Heute werde weiter internationales Recht gebrochen. "Dieser Gedenkstein, an dem wir jährlich stehen, steht nicht auf dem Friedhof, sondern mitten in unserer Siedlung, wo sich unser Leben abspielt." Das sei gut so. Denn das Gedenken an die Toten, die hier lebten, gehöre dazu. Ruhland sprach abschließend ein Gebet und legte mit der Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft, Edith Schimandl, einen Kranz am Gedenkstein nieder.
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