Wieder im Lande

Sie machen den Weg frei: Mit Stabbomben (Bangalores) sprengen Infanteristen die Straßensperre, damit die Radpanzer nachrücken können.

Es geht recht ruhig zu. Hätte man nicht die Kolonnen der Militärfahrzeuge zwischen Grafenwöhr und Hohenfels gesehen, wüsste man nicht, dass das große Manöver "Saber Junction 15" schon angelaufen ist.

Dabei ist die Großübung im Truppenübungsplatz Hohenfels unter Leitung der US-Armee schon mitten in der heißen Phase. Etwa 4700 Soldaten aus 17 Staaten nehmen an dem Manöver teil. Geübt werden in den kommenden zwei Wochen sowohl offensive als auch defensive Militäroperationen.

Zuerst in Rumänien

Der erste Teil des Manövers bestand aus einer Mobilmachungsübung und Luftlandeoperationen in Rumänien. Der zweite Teil läuft jetzt bis zum 28. April auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels.

Während der heißen Phase der Gefechte wird auch das Tor Schmidmühlen nächste Woche geschlossen werden. Der Grund sind die umfangreichen Truppenbewegungen, die zum Teil auch nachts mit nur sparsam beleuchteten Fahrzeugen auf dem 16 250 Quadratmeter großen Übungsgelände erfolgen. Dazu kommen verschiedene Lufteinsätze mit Hubschraubern und Kampfflugzeugen, die teilweise in den nächsten Tagen bis in die Abendstunden andauern sollen. Ein ausführlicher Bericht über das Manöver folgt.
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