Wiedersehen in Marienbad
Leute

Weiden. (phs) Das Prinzip der Partnerstädte funktioniert in der Regel immer mit einem offiziellen Überbau: Stadträte, Sportvereine oder Schulen pflegen die Beziehungen, aus denen sich im Idealfall Freundschaften entwickeln.

2006 hat sich so ein Freundeskreis beim Mittagessen auf dem Bürgerfest verselbständigt. Eine lustige Runde aus Macerata, Norddeutschland und zweimal Weiden - Oberpfalz und am See - unterzeichnete auf einem Bierdeckel einen Pakt, dass sie sich abseits der offiziellen Anlässe öfter treffen will.

Immer kurz nach Fasching geht die Truppe für ein Wochenende auf Reisen. Sie traf sich bereits in Hamburg, Macerata und nun in Marienbad. Dort begrüßte sie ihre alter Freund Zdenek Kral , der frühere Bürgermeister. Kral hatte nicht nur gute Tipps, wo es das beste Essen und gutes Bier gibt, sondern nahm sich auch viel Zeit für eine exklusive Stadtführung. Auch wenn Marienbad als Kurort europaweit einen Namen hat, wusste kaum einer, dass der englische König Edward VII, regelmäßig in Böhmen entspannte. Kaum war das Kulturprogramm vorbei und ein letztes Seidel getrunken, war das Wochenende schon zu Ende. Nächstes Jahr geht es nach Annaberg-Buchholz. "Dann hoffentlich wieder komplett", sagt Organisator Heiner Nachtmann . Denn diesmal musste die "Bierfilzl-Runde" beruflich oder krankheitsbedingt auf Matthias Kool und Hennes Stolley (früheres Minenjagdboot "Weiden") verzichten. Pierluigi Tordini , der Marketing-Chef von Macerata, fehlte wegen eines beruflichen Termins.

Dafür hatten Stadträtin Stefanie Sperrer , Rainer Hisker (Minenjagdboot), Walter Karner aus Österreich und Stadtplaner Norbert Wittmann mal wieder viel Spaß miteinander.
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