Windpark beharrt auf Berufung - Muglhofer in Sorge
Viel Geld verbrannt

(wd) Die Windpark Weiden GmbH habe inzwischen schon viel Geld verbrannt, stellte OB Kurt Seggewiß bei der Bürgerversammlung in Muglhof fest. Doch der Investor beharre auf der Berufung, nachdem das Verwaltungsgericht Regensburg die ablehnenden Bescheide der Stadt Weiden bestätigt habe. Denker&Wulf bezweifele einfach die Existenz des geschützten Schwarzstorches.

Die Stadt Weiden habe strikt nach Recht und Gesetz entschieden, unterstrich Seggewiß. Als "nach wie vor glühender Verfechter der Windkraft" habe er selbst auch lernen müssen, "dass manches eben nicht geht". "Hermann Hubmann hat mich katholisch gemacht. Hier oben lässt sich kein Windrad durchsetzen."

Seggewiß verwahrte sich gegen die Vorwürfe der Bürgerinitiativen gegen den Windpark, die Stadt habe beim Teilflächennutzungsplan Windenergie die Flinte zu schnell ins Korn geworfen und sich so wieder in die Bredouille gebracht. "Man hätte uns diesen Flächennutzungsplan als Verhinderungsplanung um die Ohren geschlagen", so Seggewiß. Hans Balk betonte, der Kampf sei noch nicht gewonnen. Er befürchte, dass wieder versucht werde, die Schwarzstörche aus ihrem Horst zu vertreiben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.