Winterdienst betreut 325 Kilometer Straßen und Fußwege
Maulwurf-Hügel als Omen

Von der Einsatzfähigkeit des Winterdienstes überzeugte sich Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (Zweiter von links) bei einem Besuch am Bauhof. Informationen lieferten Marc Badhorn (von links), Leiter des Winterdienstes, Hubert Grillmeier, Leiter des Tiefbauamts, und Manfred Meßner, Leiter des Bauhofs. Bild: Hartl
"Die Bürger können sich auf unseren Bauhof verlassen", versichert Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Grillmeier erklärt, dass über 60 Leute im Winter für die Sicherheit auf den Straßen (265 Kilometer) und Fuß- und Radwegen (60 Kilometer) in Weiden sorgen. Dazu stehen den Arbeitern fünf große Lastwagen, die zu Räumfahrzeugen umgerüstet sind, und sieben kleine Traktoren zur Verfügung. Aber es ist auch sehr oft Muskelkraft gefragt. Daher ist die Stadt in 22 Handräumbezirke eingeteilt. "Diese Leute haben die schwerste Arbeit", sagt Manfred Meßner, Leiter des Bauhofs.

Bisher wurden 272 Tonnen Salz verbraucht. 900 Tonnen liegen noch im Lager an der Vohenstraußer Straße, zudem gibt es noch 400 Tonnen im Silo am Brandweiher. Mit den fünf großen Fahrzeugen haben die Mitarbeiter bisher 177 Fahrten und 7300 Kilometer zurückgelegt. Dabei haben die Arbeiter es geschafft, den Salzverbrauch zu reduzieren. "Mittlerweile liegen wir bei 13 Gramm auf den Quadratmeter. Durch den Zusatz von Feuchtsalz können wir es optimal dosieren", verrät Grillmeier.

Marc Badhorn, Leiter des Winterdienstes, verweist darauf, dass seine Leute im Schichtbetrieb arbeiten. "Ab 3 Uhr ist bei den ersten die Nacht zu Ende. Eine Schicht geht neun Stunden. Um 22 Uhr ist dann Schluss." Die Fahrer würden immer versuchen, zuerst die ÖPNV-Strecken freizuräumen. Eine große Erleichterung stellen laut Grillmeier die neuen GPS-Geräte in den fünf Lastwagen dar. Falls es Beschwerden von Bürgern wegen Beschädigungen gebe, könne alles belegt werden. "Damit haben wir belastbare Daten, die auch vor Gericht Bestand haben." Zudem müssen die Fahrer kein manuelles Fahrtenbuch mehr führen.

Vorwürfe, dass der Winterdienst manchmal zu spät reagiere, kann Badhorn nicht nachvollziehen. "Wir richten uns nach den Daten des Deutschen Wetterdiensts, nach diesen teilen wir auch die Rufbereitschaft ein."
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