Wirtschaftsclub besucht FOS/BOS: Hilfe bei Praktikumsplätzen angefragt - Vorteile für alle
Zur Begrüßung eine Bitte

Leiterin Gabriele Dill (rechts) führte den Wirtschaftsclub um Jürgen Spickenreuther (links) durch das Schulgebäude. Bild: sbü
(sbü) Ein Besuch und eine Bitte. Gleich zu Beginn eines Ortstermins des Wirtschaftsclubs Nordoberpfalz im Gebäude der FOS/BOS hatte Schulleiterin Gabriele Dill ein Anliegen an die Adresse der Gäste: Unterstützung bei der Gewinnung von Praktikumsplätzen für Fachoberschüler. Vor allem in den Zweigen "Internationale Wirtschaft" und "Gestaltung" sei der Bedarf groß. Das Praktikum sei schließlich elementarer Bestandteil der praxisnahen Ausbildung an FOS, betonten Dill und Stellvertreter Jürgen Gleixner.

Bei der folgenden Besichtigung des Gebäudes waren auch die Lehrkräfte Margit Gebhard, Ulrike Feth und Christian Wolf dabei. Gleixner wies darauf hin, dass 40 bis 60 Prozent der FOS-Schüler nach Beendigung der Schulzeit eine duale Ausbildung absolvieren. Ein Praktikum liefere Berufsorientierung für Schüler und könne auch Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung helfen. Wirtschaftsclub-Präsident Spickenreuther sicherte dem Anliegen volle Unterstützung zu. Einigkeit bestand auch im Wunsch, mehr Mädchen von Wahl eines technischen Berufs zu überzeugen. "Selbst Schülerinnen mit herausragender Note in Mathematik suchen dann soziale oder kaufmännische Richtungen", bedauert Dill.

Berichtet wurde auch von zahlreichen Kooperationen mit der OTH und darüber, dass die räumliche Nähe im "Bildungscampus" ein Idealzustand sei. Begeistert zeigten sich die Besucher von der technischen Ausstattung der Schule. So gibt es beispielsweise Smart-Boards in allen Klassenzimmern oder CNC-Maschine und 3-D-Drucker. Noch sei in der Schule mit ihren 1077 Schülern alles so tadellos, als wäre sie gestern eröffnet worden, stellten die Besucher fest.
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