Witt-Näherinnen treffen sich nach 60 Jahren noch immer
Gut eingefädelt

150 Näherinnen zählte die Firma Witt in den 1950er Jahren. Noch immer treffen sich viele von ihnen zur alljährlichen Feier. Bild: Kunz
Zum insgesamt 16. Mal feierten ehemalige Näherinnen der Witt-Gruppe im Maria-Seltmann-Haus in Weiden in geselliger Runde Weihnacht. In der früheren Wäschefabrik Ullersricht bei Weiden arbeiteten in den 50er Jahren fast 150 Näherinnen an Dürrkopp-Nähmaschinen. Wenn viel zu tun war, taten sie das auch an den Wochenenden.

Erika Steger, die Organisatorin der Veranstaltung, begrüßte fast 40 frühere Kolleginnen bei der Feier. Stellvertretend für den Bürgermeister nahmen die Stadträtin Sabine Zeidler sowie die Ehefrau des Oberbürgermeisters Maria Seggewiß teil. Auch vier jüngere Kollegen der Witt-Gruppe besuchten die Veranstaltung. Für musikalische Untermalung sorgte die Hackbrettgruppe "Sait'n Dupfa", die gesanglich von den Witt-Damen kräftigt unterstützt wurden. Auch die ein oder andere humorvolle Geschichte und lustige sowie besinnliche Gedichte passend zur Adventszeit wurden zum Besten gegeben.

Starke Worte fand Thomas Groß, früheres Mitglied der Geschäftsführung von Witt und wiederholter Gast der Weihnachtsfeier, der seine Bewunderung für den großartigen beständigen Zusammenhalt der Witt-Näherinnen ausdrückte.

Natürlich durfte auch die Bescherung am Ende der Veranstaltung nicht fehlen: So konnten sich die Mitglieder des Witt-Kleiderfabrik Stammtisches passend zur kalten Jahreszeit über kuschelige Decken und schicke Armbanduhren freuen.
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