Wolken, Nebel-Lotto, aber dennoch mild

Wir warten auf das Oktober-Hoch, und ist es dann endlich da, heißt es alle Jahre wieder bangen, ob sich morgendliche Nebel- und Hochnebelfelder in der schnell schwächer werdenden Sonne noch rechtzeitig auflösen können, um einen sonnigen Nachmittag zu zaubern. Wie punktuelle Sommergewitter, so ist auch Nebel im Herbst immer schlecht vorherzusagen, und manchmal liegen milde Freud und trübes Leid da nur wenige Kilometer auseinander.

Immerhin: Das Hoch kommt, und bis auf wenige Tage sieht es in den nächsten zwei bis drei Wochen insgesamt trocken und ruhig aus, ein nasskalter Wettersturz ist da erst einmal ausgeschlossen. Gewinner dieser Wetterlagen sind oft die Berge der Region, die aus dem örtlichen Dauergrau in den Tälern am ehesten, in den nur wenige Meter darüber liegenden, blauen Himmel ragen.

Der heutige Freitag wird aber außerhalb von lokalem Nebel und Hochnebel noch bewölkt, auch wenn sich die Sonne am Nachmittag von Franken her öfter mal erfolgreich durchbeißen kann. Mehr als drei bis fünf Sonnenstunden sollte man insgesamt nicht erwarten. Immerhin bleibt es nach ein bisschen Nieseln am Vormittag dann nachmittags überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen mäßig milde 14 Grad in Schnaittenbach, 15 in Kümmersbruck und 17 in Kastl. Weil die Wolken in der Nacht dann wieder dichter werden, ist Frost kein Thema.

Am Samstag ist es weiter zäh bewölkt und dunstig, vor allem in der Früh und am Vormittag ist vereinzelt im nordöstlichen Landkreis etwas Regen oder Nieseln möglich. Nachmittags gibt's zunehmende Auflockerungen, mehr als drei bis fünf Sonnenstunden kommen aber immer nicht zusammen. Die Temperaturen steigen jedoch schon geringfügig an, und liegen zwischen 17 Grad in Hirschau, 18 in Edelsfeld und 20 in Rieden. Abends und nachts lösen sich die Wolken auf, dafür bildet sich später oftmals Nebel bei 7 bis 4 Grad.

Der Sonntag beginnt oft trüb durch Nebel und Hochnebel. Dieser löst sich im Laufe des Vormittages allmählich auf, nur östlich von Amberg bleiben die grauen Schwaden, die mit dem Böhmischen Wind aus Tschechien herüberwehen, mitunter noch etwas zäher. Außerhalb von Nebel ist der Himmel blau mit nur ein paar dünnen Schleierwolken, die am Nachmittag gelegentlich auftauchen. Mit der Sonne wird es trotz Ostwind relativ mild bei 19 Grad in Freudenberg, 20 in Sulzbach-Rosenberg und 22 in der Amberger City.

Die neue Woche bringt nach teils zäher Nebelauflösung oft viel Sonnenschein und laue Luft, die Temperaturen liegen zwischen 18 und 23 Grad. Nur am Dienstag und Mittwoch bilden sich nachmittags auch mal "echte Wolken", und vereinzelt sind Schauer oder Gewitter möglich. Das sind aber eher "Schönheitsfehler", denn im Ganzen gilt: Mehr Gold als Leid für diesen Oktober!
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