Wortmeldungen

"Ich habe Angst", sagt Laura Kick. Angesichts der hohen Zuwanderungszahlen mache sie sich Sorgen um ihre Sicherheit, erklärt sie bei der Infoveranstaltung. Besonders im Umfeld von Moscheen. Klaus Müller kann das Gefühl nachvollziehen, die Realität sehe aber anders aus, erklärt der Leiter der Polizeiinspektion Weiden. Aus Sicht der Beamten "gibt es keinen Grund für Besorgnis". Im Zusammenhang mit Flüchtlingen sei es nicht zu mehr Belästigungen oder Ähnlichem gekommen. "Wir haben keine verschärfte Sicherheitslage."

Vielleicht sollte man ohnehin eher das Positive sehen. Dafür plädiert Andreas von Bohlen. Der Mediziner, der in der Notunterkunft mithilft, führt unter anderem die vielen Arbeitsplätze auf, die als Folge der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge entstanden sind. Und dann gebe es da noch immaterielle Werte: Seine Familie kümmere sich um einen 24-jährigen Neuankömmling. Ein Gewinn sei das. "Sie kriegen enorm viel zurück." Andere wie Werner Reichel wundern sich, dass es manchmal knapp sei mit den finanziellen Mitteln für die Helfer. Wenn der Staat endlich etwas gegen Steuerhinterziehung unternehmen würde, wäre das kein Problem, argumentiert er. Ganz schlicht ist dagegen die Botschaft von Jost Hess (AK Asyl): "Menschen, die offen empfangen werden, sind auch selbst offen." (fku)
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