Wunsch: Neues Auto

Kommandant Markus Plank bei der Vorstellung des neuen Feuerwehrfahrzeuges. Bild: ral

In seiner ersten regulären Sitzung nach dem Tod des bisherigen Bürgermeisters Johann Schrott hatte der Gemeinderat eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Darin gab es viele Informationen für die Räte, aber auch notwendige Beschlüsse wurden gefasst.

Mit einer Gedenkminute würdigte das Gremium den Verstorbenen Karl-Heinz Haubelt. Er war von 1978 bis 1996 Mitglied des Gemeinderates. 2. Bürgermeister Josef Sturm bezeichnete ihn als einen wahren Demokraten.

28 Jahre im Einsatz

Die Feuerwehr Wolfring möchte ein neues Einsatzfahrzeug. Kommandant Markus Plank erklärte die Lage: Der jetzige Löschwagen LF8 ist 28 Jahre im Einsatz. Durch das Alter werden immer mehr umfangreiche Reparaturen notwendig. "Auch die Ersatzteilbeschaffung wird immer schwieriger."

Die Landkreisführung der Feuerwehr besuchte die Gruppe und bemängelte ebenfalls den Zustand. Bei ihren Überlegungen für die Neuanschaffung hat man sich an die Vereinbarungen gehalten, die die sechs Kommandanten mit dem Gemeinderat in einer Klausurtagung im Jahre 2013 beschlossen hatten. Sie wählten ein mittleres Löschfahrzeug aus. "Die Ausrüstung wird aus dem bisherigen Auto übernommen. Der Wagen hat nicht mehr als 7,5 Tonnen. Damit gibt es mit dem Führerschein auch kein Problem", erklärte der Kommandant. Das neue Auto erfülle die günstige Euro-Norm fünf. Darum sollte das Fahrzeug bis 31. Dezember 2016 bestellt werden. "Sollte das Fahrzeug mit der Euro-Norm sechs ausgestattet werden müssen, so kostet es 10 000 Euro mehr. Außerdem wird das Auto wegen der besonderen Abgasreinigung schwerer als 7,5 Tonnen." Plank stellte die Kosten für das Fahrzeug wie folgt dar: Fahrgestell 65 000 Euro, Aufbau 92 000 Euro, Beladung 8000 Euro. Gesamtkosten 165 000 Euro. Bezuschusst wird das Fahrzeug mit 51 500 Euro vom Freistaat Bayern und 14 700 Euro vom Landkreis Schwandorf. Nun müsse das Vorhaben in den Haushalt und ein Planer gefunden werden, der die Ausschreibung erstellt. Alles unter der Maßgabe, dass das Fahrzeug noch 2016 bestellt wird.

Sturm gab zu bedenken, dass die Gemeinde dazu verpflichtet ist, ein Feuerwehrkonzept zu erstellen. Dies soll in Zukunft in allen Gemeinden geschehen. Es wird durch einen neutralen Gutachter erstellt. "Dies ist notwendig, wenn etwas angeschafft wird, das eine Förderung bekommt." Hier sieht Sturm momentan ein Hindernis für die Anschaffung. Der Gemeinderat regte an, bis zur nächsten Sitzung drei Gutachter zu suchen, die ein Angebot erstellen sollen, was eine solche Begutachtung kosten würde.

Schlepper reparieren

Sturm informierte, dass der große Schlepper der Gemeinde repariert werden muss. Kosten: 6000 Euro. Es entspann sich eine Diskussion um die Bauhof-Ausstattung. Hier sind Neuanschaffungen notwendig. Es kam ein Vorschlag, den Winterdienst zu vergeben. Zu guter Letzt meldete auch die Feuerwehr Dürnsricht Bedarf für ein neues Fahrzeug an.
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