"Zeichen der Mitmenschlichkeit"

Begleitet von Akkordeon-Spieler Maximilian Stauber sangen die Rehbühlsiedler gemeinsam an Heiligabend und gedachten der Verstorbenen. Bild: R. Kreuzer

Nicht nur feiern, sondern auch gedenken: So hielten es die Rehbühlsiedler an Heiligabend.

Der Christbaum leuchtete. Martha Bogner hatte den Platz um das Ehrenmal weihnachtlich geschmückt. In feierlichem Ambiente gedachten die Rehbühlsiedler an Heiligabend der Verstorbenen, nicht zuletzt der Soldaten aus der Siedlung, die im Krieg geblieben waren.

Vorsitzender Hans-Jürgen Meier zeigte sich erfreut, dass dazu viele Siedlerfreunde gekommen waren. Er erinnerte, dass mittlerweile die dritte Generation am Mahnmal stehe. "Das ist ein Zeichen der Mitmenschlichkeit, wir erinnern uns an unsere Siedler, trotz aller anderslautenden Meldungen und Nachrichten, dass althergebrachte Traditionen und Werte keinen Bestand haben." Die Gemeinschaft stimmte "Alle Jahre wieder" an. Maximilian Stauber begleitete auf dem Akkordeon.

Gekommen war auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Er unterstrich, dass es Tradition sei, sich hier an Heiligabend zu treffen. Gleichzeitig mahnte er, auch aller Bedürftigen zu gedenken, denen es nicht so gut gehe. Das gemeinsam gesungene "Stille Nacht" beschloss die Gedenkfeier, ehe Christa Witzl Glühwein ausschenkte. Die Vorstandschaft, darunter Ehrenvorsitzender Horst Witzl, sowie die Ehrenmitglieder Karl Schwabl, Adi Bogner und Gerhard Ertl wünschten allen eine "Frohe Weihnacht".
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