Zu Fuß auf der Goldenen Straße
Vilseck

Vilseck. (zip) Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs wurde die bayerisch-böhmische Grenzregion zur Transitstrecke. Die allenthalben geförderten Wirtschaftsverbindungen haben die kulturellen Bindungen längst in den Schatten gestellt. Die Schriftsteller Friedrich Brandl, Bernhard Setzwein und Harald Grill machten sich auf, für sich und andere diesen grenzüberschreitenden Weg durch eine ehemals vielfältige Kulturlandschaft neu zu entdecken, ihn nachzugehen - und zwar zu Fuß: im Jahr 2006 von Pilsen bis Amberg, 2007 von Pilsen nach Prag und 2010 von Sulzbach-Rosenberg bis Nürnberg.

Die drei Autoren lesen aus ihren Texten über Begegnungen und Entdeckungen längs des Wegs am Sonntag, 6. September, ab 15 Uhr. Treff ist am Feuerwehrhaus in der Bahnhofsstraße. Der literarisch-musikalische Spaziergang führt durch die neue Vilsaue, entlang des Kunstpfades und vom Feuerwehrhaus bis zum Beobachtungssteg. Musikalisch wird dieser Weg begleitet, interpretiert und fortgesetzt durch das Duo De Clarinettes-Basses (Mike Reisinger und Norbert Vollath). Am Ende des gemütlichen Spaziergangs gibt es im Pavillon der Vilsaue frischen Zwiebel- und Schmandkuchen, Wein und Getränke. Die Gebühr beträgt fünf Euro. Bei strömendem Regen findet die Lesung im Kirwastodl der Burg Dagestein statt.

Kurz notiert Kinder himmeln die Bären an

Vilseck. Im Ferienprogramm erfreuten sich rund 40 Fans von Dr. Bernhard Betz an dessen kleinen Bärenmarionetten. Nach den Stücken Bärenmusik und Klavierstunde stand bei bärig heißen Außentemperaturen die Inszenierung "Überraschungen" auf dem Spielplan. Das Bärentheater brachte dazu gefährliche Fässer und eine geheimnisvolle Schüssel auf die Bühne. Betz lud die Kinder auch zum Mitmachen ein.

"Ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder", meinte eine kleine Verehrerin der Bären. Betz versteht es also, mit seiner in Versform gehaltenen Erzählung seine Zuschauer zu verzaubern. Wenn man dann am Ende der Aufführung den Bären auch noch "Guten Tag" sagen darf und mit Bernhard Betz plaudern kann, ist so ein Bärennachmittag ganz schnell verflogen. Zum Abschluss erhielt Betz für die kalten Wintertage ein Geschenk vom Bücherei-Team: zwei Paar selbst gestrickte warme Socken.
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