Zu viel Rummel an stillem Tag

Keine Spur von Buße, kein Hauch von Gebet: Stattdessen wummerten am Mittwoch, Buß- und Bettag, auch nach 2 Uhr in einer Discothek nahe des Eisstadions die Bässe. Gegen 2.25 Uhr griffen Polizisten ein: 50 Personen begegneten sie vor der Disco, 250 Gäste feierten im Inneren. Die Musik verstummte, als die Polizisten gesichtet wurden. Dennoch kam der 33-jährige Geschäftsführer aus der Mitte des Landkreises nur widerwillig der Aufforderung nach, den Betrieb gänzlich einzustellen. So aber will es das Feiertagsgesetz, wonach am Buß- und Bettag zwischen 2 und 24 Uhr Ruhe zu herrschen hat.

Das verdeutlichten Polizisten auch den Betreibern von Spielotheken und Wettbüros in der Stadt, nachdem sich jemand beim Oberbürgermeister beschwert hatte, dass einige trotz des Stillen Tages geöffnet haben. Die Folge: Eine Polizeistreife und ein Einsatzzug überprüften die insgesamt 13 Spielotheken und bekannten Wettbüros der Stadt. In fünf Fällen kam es zu Beanstandungen.

Diese fünf Betreiber sowie den Geschäftsführer der Disco erwarten nun Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Feiertagsgesetz.
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