Zukunft ungewiss

Hat das Projekt "Zukunftscoach" Zukunft in Weiden? Dafür spricht, dass Coach Roswitha Ruidisch mit verschiedenen Projektgruppen mitten in der Arbeit steckt, die sie vor drei Jahren begonnen hat

Dagegen spricht, dass die erste dreijährige Förderphase im Juni ausläuft - und die Stadt wesentlich mehr Geld als bisher zuschießen müsste. Weitermachen oder abbrechen? Darüber entscheidet der Stadtrat in der Sitzung am Montag, 16. März.

Ruidischs Aufgabe: In Zeiten des demografischen Wandels einen Aktionsplan entwickeln, mit dem die Stadt ihre Zukunft sichern kann. Das "Handlungskonzept" stellte sie im vergangenen Jahr vor, derzeit kümmern sich Projektgruppen um die Umsetzung. Als größte Einzelmaßnahme nennt der Vorlagebericht zur Stadtratssitzung das 1,2 Millionen Euro schwere Projekt "Jugend stärken im Quartier", das derzeit beantragt sei.

Europäischer Sozialfonds und Freistaat finanzierten den Zukunftscoach bisher zu 70 Prozent, bis Juni werden das rund 121 000 Euro sein. Die Stadt zahlte 530 (2012), 18 700 (2013) bzw. 20 100 Euro (2014). Wegen einer reduzierter Förderquote muss sie künftig 40 (entspricht 26 800 Euro) oder gar 50 Prozent (33 500 Euro) der Kosten übernehmen.

Die Verwaltung empfiehlt dennoch, das Projekt für weitere drei Jahre zu beantragen: Ruidischs Aktionsplan, den Staatsministerin Emilia Müller als "sehr anspruchsvoll" bezeichnet, "verdient eine Umsetzung". Die nötigen Netzwerke und Partnerschaften habe der Coach in den vergangenen beiden Jahren aufgebaut.
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