Zukunftsziel von "Die Villa" - Integration von Flüchtlingen spielt wichtige Rolle
Weiden als Bio-Stadt

Weiden. (ps) An der Entwicklung von Weiden zur Fair-Trade-City bastelt der KAB-Kreisverband nach einer entsprechenden Anregung der lokalen Agenda 21. Die Entwicklung von Weiden zur Bio-City ist ein Zukunftsziel der Trägergesellschaft der "Villa". Nur eine von vielen Zielsetzungen, die das "Villa"-Team verfolgt.

Welche das sind, zeigte Claudio Rathlef im Integrationsbeirat auf. "Die ,Villa' will Flüchtlinge bei der Integration in Weiden unterstützen." Deshalb beschäftige die Einrichtung aktuell zwei Flüchtlinge in einer Art Praktikum. "Sie möchten gern raus aus ihren Unterkünften, etwas tun. Uns ist es eine große Freude, ihnen helfen zu können."

Denn hinter dem vom CVJM gegründeten Restaurant "Die Villa" stehe ein gemeinnütziger Trägerverein, der - entsprechend seinem Weltbild - Verantwortung für Menschen und deren "Mitwelt" übernehmen möchte, so Rathlef. Im Sommer gab es außerdem ein großes Fest für Menschen aller Nationen. "Gesundes Essen soll leidenschaftlich schmecken, regionale Bauern unterstützen und zugleich der Natur Gutes tun", nannte der Betriebswirtschaftler, der sich nach seinem Studium auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert hat, weitere Schwerpunkte der "Villa". Ein großer Wunsch des Trägervereins sei, dass Weiden zur Bio-Stadt werde wie Nürnberg. Vorsitzender Veit Wagner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die KAB aktuell darum bemühe, die Anerkennung von Weiden als Fair-Trade-City voranzutreiben.
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