Zum KZ Flossenbürg gehörten einst rund 90 Außenlager

Zum KZ Flossenbürg gehörten einst rund 90 Außenlager (fdl) Das Interesse war groß an einer Fahrt zur Konzentrationslager-Gedenkstätte in Flossenbürg, die der Arbeitskreis "Über den Tellerrand schauen" des Pfarrgemeinderats Ehenfeld anbot. 33 Pfarreiangehörige sowie der Geistliche Hans-Peter Bergmann und Gemeindereferentin Sonja Finsterer beteiligten sich an dem Ausflug mit dem Bus. Jedem sei Flossenbürg ein Begriff, aber es sei sicher wichtig, immer wieder neu das Wissen aufzufrischen, lauteten die einl
Das Interesse war groß an einer Fahrt zur Konzentrationslager-Gedenkstätte in Flossenbürg, die der Arbeitskreis "Über den Tellerrand schauen" des Pfarrgemeinderats Ehenfeld anbot. 33 Pfarreiangehörige sowie der Geistliche Hans-Peter Bergmann und Gemeindereferentin Sonja Finsterer beteiligten sich an dem Ausflug mit dem Bus. Jedem sei Flossenbürg ein Begriff, aber es sei sicher wichtig, immer wieder neu das Wissen aufzufrischen, lauteten die einleitenden Worte. Der rund eineinhalbstündige Rundgang mit Führung über das Gelände sowie die Dauerausstellung mit einem Film, in dem ehemalige Häftlinge über ihr Leiden berichten, und großflächigen Schautafeln boten sehr gut die Möglichkeit, sich über die Anzahl der Gefangenen, die verschiedenen Nationalitäten, die Einteilung in die einzelnen Gefangenengruppen und die Anzahl der Toten zu informieren. Dass zum KZ Flossenbürg rund 90 Außenlager in Ostbayern, Böhmen und Südsachsen gehörten, war für viele neu. Sätze wie "Hier haben wir nicht nur die Kleidung verloren, sondern unsere Seele" beeindruckten. Detaillierte Schilderungen des Lageralltags mit der Arbeit im Steinbruch oder für die Rüstungsindustrie, stundenlangen Appellen, unmenschlicher Unterbringung in den Baracken und schließlich die Todesmärsche am Ende des Kriegs machten diesen schrecklichen Teil der deutschen Geschichte wieder lebendig. Bild: fdl
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