Zurück nach Ausrutscher

Den Ice-Cops gelingt bei der Meisterschaft in Dresden der Wiederaufstieg in die A-Gruppe. Bild: kb

Polizeivollzugsbeamte schießen scharf. Im Fall der Ice-Cops mit dem Puck aufs Tor beim Deutschen Polizei-Eishockey-Cup.

Bereits zum 18. Mal nahmen die Ice-Cops, allesamt Polizeivollzugsbeamte aus dem Großraum Weiden, am Deutschen Polizei-Eishockey-Cup teil. Und sie hatten ein klares Ziel: Wiederaufstieg in die A-Gruppe.

Ein Kader von 27 Spielern - darunter Ehemalige des EV Weiden wie Christian Hamberger, Stefan Hofmeister, Michael Stockbauer, Thomas Ganz und Daniel Herrmann - trat zu dieser Mission gegen 24 Mannschaften aus ganz Deutschland in Dresden an. Mit Erfolg.

Die Meisterschaft wird in zwei Gruppen ausgespielt. Die A-Gruppe ermittelt den Deutschen Meister, die B-Gruppe spielt die zwei Aufsteiger aus. 2014 stiegen die Weidener nach mehreren unglücklich verlaufenen Penaltyschießen nach sieben Jahren in der A- in die B-Gruppe ab. 2015 verlief am ersten Tag alles wunschgemäß. Das Team erspielte Siege gegen Deggendorf (1:0), gegen Garmisch (4:0) und gegen Landsberg (6:1). Am zweiten Tag folgte ein Rückschlag: Das Spiel gegen Ravensburg ging knapp mit 0:1 verloren. Dazu kam noch die Verletzung von Stefan Hofmeister, der damit für den Rest des Turniers ausfiel. Da sich aber die anderen Teams gegenseitig die Punkte abnahmen, reichte schließlich ein 3:0 gegen Fürstenfeldbruck zum Gruppensieg. Der Wiederaufstieg war in trockenen Tüchern.

Am letzten Tag der Wettkämpfe sicherte sich die Weidener Truppe übrigens noch den ersten Platz in der B-Gruppe. Dieser Erfolg gelang durch ein hart erkämpftes 3:1 gegen Bochum. 2016 bei der Meisterschaft in Freiburg wird nun ein guter Platz in der A-Gruppe angestrebt.
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