Zwack: Weiden als "Lachnummer"
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Weiden. (rg) Oft meldet sich Günter Zwack nicht mehr zu Wort. Es muss schon etwas Besonderes sein, das den ehemaligen Bürgermeister aus der Reserve lockt. Aktuell: die Sorge um die politische Kultur. "Weiden wird zur Lachnummer", meint Zwack. In seinen 32 Jahren als Bürgermeister habe er es nie erlebt, dass ein Kämmerer den Stadträten Strafen androht. Hintergrund: Stadtkämmerin Cornelia Taubmann hatte CSU, Bürgerliste und Grüne darüber aufgeklärt, dass die Stadt Bußgeld verhängen könnte, wenn sie Sitzungen boykottieren.

Die Weitergabe von Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen an die Presse habe es zu allen Zeiten gegeben, erklärt der 81-jährige CSU-Ehrenkreisvorsitzende. Und das werde sich auch künftig nicht verhindern lassen. Ihm sei es unverständlich, "weshalb man deshalb jetzt so einen Zirkus aufführt".

Polizeibericht Ölspur führt zum falschen Fahrzeug

Weiden. (rg) Der Verursacher war schnell ermittelt: Ein Auto sollte es gewesen sein, das in der Christian-Seltmann-Straße auf Höhe der Porzellanfabrik Öl verlor. Am Donnerstagmorgen waren Feuerwehr und Polizei dorthin ausgerückt. Dann bemerkten sie jedoch, dass sich die Spur viel weiter zog als ursprünglich angenommen: von der Einmündung der Moosloh- bis ins Industriegebiet Brandweiher. Menge und Länge der Ölspur wollten nicht zum verdächtigten Pkw passen.

Die Polizei reimt sich die Hinweise jetzt so zusammen: Mindestens ein Klein-Lkw war auf der Route unterwegs, bevor der Fahrer das Leck bemerkte und am Brandweiher notdürftig reparierte. Gemeldet hat er den Vorfall nicht. "Dabei handelt es sich bei einer Ölspur ganz und gar nicht um ein Kavaliersdelikt", mahnt die Polizei. Sie erinnert an Verkehrsgefahr und nicht unerhebliche Kosten. Der aktuelle Einsatz der Wehr kostete 400 Euro.
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