250 Teilnehmer bei Verdi-Warnstreik und "aktiver Mittagspause"
"6 Prozent sind finanzierbar"

Als Höhepunkt der bis Donnerstag dreitägigen Warnstreiks in der Oberpfalz wertete Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner die Kundgebung vor dem Eingangsbereich des Weidener Klinikums. Daran nahmen neben den Streikenden aus Weiden, Wernberg-Köblitz und Grafenwöhr auch Mitarbeiter der Kliniken AG und der Sparkasse Oberpfalz Nord teil, die hier eine "aktive Mittagspause" verbrachten. Bild: Wilck

"Wir sind es wert", ertönte - unterstützt von einem lautstarken Pfeifkonzert - am Donnerstag immer wieder vor dem Eingangsbereich des Klinikums. Rund 250 Angehörige des öffentlichen Dienstes aus Weiden, Wernberg-Köblitz und Grafenwöhr machten hier ihrem Unmut über die Tarifpolitik der Arbeitgeber Luft. Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner wertete das als "bisherigen Höhepunkt der Warnstreiks in der Oberpfalz." Sechs Prozent mehr Lohn und ein Ende der befristeteten Verträge nannten Bezirksvorsitzende Petra Graf und Gewerkschaftssekretärin Manuela Dietz als Verdi-Ziele. "Hände weg von der Zusatzversorgung", forderte Dagmar Nachtigall (Mitglied der Tarifkommission) von den Arbeitgebern. "Wir sind nicht die Sparschweine der Nation", sagte Ortsvorsitzender Oskar Salfetter. Zur Finanzierbarkeit meinte Alexander Gröbner: "Wer einen Rettungsschirm von 26 Milliarden aufspannen kann, der kann auch diese Lohnerhöhungen finanzieren."

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