Bauamt regt Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplanänderung an
Neuer Blickwinkel auf Festplatz

Bau- und Planungsdezernent Hansjörg Bohm bringt das Thema Festplatz wieder ins Spiel. Bild: Götz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
27.05.2016
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Mehr als drei Jahre ist der neue Festplatz in Betrieb. Mindestens ebenso lange diskutierten die Stadträte darüber, ob für den Festplatz auch der Bebauungsplan geändert bzw. erweitert werden soll, vielleicht sogar muss. In der nächsten Woche stellt Bau- und Planungsdezernent Hansjörg Bohm das Ergebnis seiner "Sonderprüfung zur Erforderlichkeit auch eines Bebauungsplanes" vor. Und er schlägt den Stadträten tatsächlich den Aufstellungsbeschluss vor. Allerdings aus völlig anderen Gründen als bisher diskutiert.

So sind es nicht etwa die Auswirkungen des Festplatzes auf das Wohngebiet Merklsteig (hier greifen die eingesetzten Lärm-Limiter), sondern die Belästigungen, die eventuell auf das Gewerbegebiet Westlich Neustädter Straße selbst ausstrahlen. Und dabei ist nach wie vor die Frage zu klären, ob dort Betriebsleiter-/Hausmeisterwohnungen generell zulässig, weiterhin als Ausnahme oder künftig - ohne Schutzmaßnahme - gar nicht mehr zulässig sind. Um diese Frage beantworten zu können, wird eine aktualisierte schalltechnische Untersuchung nötig.

Der Flächennutzungsplan ist geändert. Im Einvernehmen mit der "Festplatz Weiden GmbH" soll der Gutachter auch eine Variante untersuchen, bei der das Festzelt durch eine winterfeste Festhalle mit hohem Schalldämmwert ersetzt würde.

Inzwischen sind alle zum Festplatz und zum Parkplatz erteilten Baugenehmigungen bzw. deren Tekturen unanfechtbar. Regierung und Innenministerium forderten von der Stadt auch die Änderung des Bebauungsplanes. "Eine stichhaltige Begründung haben wir jetzt dafür geliefert."
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