Bauhof und Stadtgärtnerei Weiden Vorreiter in der E-Mobilität
Zwei neue E-Autos im Fuhrpark der Stadt Weiden

Der elektronische Fuhrpark wächst. Wo sinnvoll, setzt die Stadt in Bauhof und Gärtnerei auf den Einsatz von Elektroautos und Hybridfahrzeugen. Die jüngsten Zuwächse für die Flotte stellte OB Kurt Seggewiß (Zweiter von rechts) mit den Verantwortlichen vor. Bild: otj
Politik
Weiden in der Oberpfalz
18.08.2016
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Doppelt sauber: Bauhof und Stadtgärtnerei der Stadt Weiden gehen nicht nur bei der Abfallbeseitigung neueste Wege. Sie sind Vorreiter in der E-Mobilität. Jetzt gibt es zwei Neuzugänge im Elektrostall.

Der komfortable Audi A3 Sportback e-tron bringt elektrisch 130 Kilometer pro Stunde, im Benzinbetrieb sind es 222 kmh. Das komfortable Hybridfahrzeug eignet sich somit auch für weitere Strecken. Der Smart fortwo electric drive ist ein waschechtes Elektroauto, was bei Reichweite und Ladedauer ganz deutlich ins Gewicht fällt. Dennoch gilt der kleine Flitzer als tolle Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor.

Grenzen der Technik


„Man muss sich da ganz individuell fragen: Wie oft nutze ich mein Auto? Wenn ich 50 oder 60 Kilometer in der Woche fahre, ist die Sache klar. Aber wenn es 500 Kilometer sind, dann ist die Technologie nicht so weit“, erklärt Kurt Seggewiß. Zusammen mit den Verantwortlichen von Bauhof und Gärtnerei stellte der Oberbürgermeister die umweltfreundlichen Neuzugänge vor.

Bauhof und Gärtnerei haben bisher mit der E-Mobilität sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit dem Mega E-Worker ist im Innenstadt ein rein Elektronischer im Einsatz. „Das nehmen die Menschen sehr positiv auf“, erklärt Amtmann Manfred Meßner, der Leiter des Bauhofs. Wenn es aus der Stadt rausgeht, kommen die Elektrofahrzeuge allerdings immer noch an ihre Grenzen – besonders an Steigungen. „Da ist die Technik einfach noch nicht so weit. Aber wir sind überzeugt, dass da in den nächsten Jahren noch viel passieren wird.“

Nachts an der Steckdose


Was die Ladezeiten angehe seien die Fahrzeuge perfekt für den Bauhof geeignet. „Tagsüber nutzen wir sie, und in der Nacht kommen sie wieder an die Steckdose.“ Aber entstehen beim Aufladen nicht auch Kosten? Meßner: „Dadurch, dass wir bei der Gebäude-Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt haben, ist das schon wieder drin.
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