Bei Schwimmbad-Fonds geht Weiden unter
Stadtkämmerin begrüßt SPD-Initiative dennoch

In Geld zu schwimmen, kann keine Kommune von sich behaupten, die ein Bad betreibt. Missen aber wollen es die Badegäste - wie hier in Weiherhammer - nicht. Die SPD will helfen. Aber nicht alle profitieren. Bild: gsb
Politik
Weiden in der Oberpfalz
04.11.2016
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Sieben öffentliche Schwimmbäder in der Oberpfalz seien laut Innenministerium dringend sanierungsbedürftig. Das Weidener Realschulhallenbad wird nicht aufgeführt. In der Folge wird die Sanierung des Bades auch nicht von dem Sonderfonds profitieren, den die SPD-Landtagsfraktion in den laufenden Beratungen für den Doppelhaushalt 2017/18 in Höhe von 15 Millionen Euro fordert.

Allerdings werde Weiden bei der Sanierung der Realschul-Schwimmhalle bereits großzügig durch ein Sonderprogramm des Bundes bedacht, weiß Weidens Stadtkämmerin Cornelia Taubmann. Zudem sagt sie: "Jede Initiative, die den Kommunen hilft, ist zu begrüßen." Viele Gemeinden bräuchten bei ihren Schwimmbädern Unterstützung, um ihren Haushalt konsolidieren zu können. Die Stadt Weiden habe aber kein kommunales Freibad. Allerdings stelle sie dem Schwimmverein Weiden jährlich 550 000 Euro für die Betriebs- und Personalkosten des Schätzlerbads zur Verfügung. Taubmann bedauerte deshalb, dass Weiden nicht in diesem geplanten Förderprogramm vertreten ist.

Über den SPD-Antrag zur Einführung eines Sonderfonds, von dem Pleystein und Erbendorf profitieren könnten, entscheidet der Haushaltsausschuss des Landtags voraussichtlich kommende Woche. (Seite 38)
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