Beim Betriebsgebäude der Kläranlage entsteht eine Werkstätte
Anbau bei der Kläranlage

Stulln/Schwarzach. Die Jahresrechnung 2015 des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln ist erfreulich ausgefallen. Die Betriebskostenumlage 2016 entspricht annähernd dem Niveau des Vorjahres. Für die Errichtung einer Werkstatt auf dem Gelände zeichnet sich eine praktikable Lösung ab.

Im Stullner Rathaus gab Vorsitzender Bürgermeister Hans Prechtl im Beisein seines Amtskollegen Alois Böhm mit den Verbandsräten Hubert Jetschmann, Günter Lehner und Joachim Schießl sowie den Teilnehmern Josef Nachtmann, Franz Sorgenfrei (Stellvertreter für Edelbert Schmal) und Jürgen Vetter der Gemeinde Stulln die Jahresrechnung 2015 bekannt. Sie schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 193 754,62 Euro und im Vermögenshaushalt mit 29 887,62 Euro. Durch Verbesserungen auf der Ausgabenseite konnte eine Zuführung in Höhe von 29 887,62 Euro erwirtschaftet werden. Der veranschlagten Rücklagenentnahme von 3 000 Euro wurde sogar ein Betrag von 28 380,95 Euro zugeführt. Somit trat eine Verbesserung von insgesamt 31 380,95 Euro ein, resümierte der Bürgermeister.

"Der Haushalt des Zweckverbandes ist umlagefinanziert", erklärte eingangs Kämmerer Thomas Krapf. Die Einnahmen des Zweckverbandes setzen sich - bis auf eine Position - aus den Umlagen der beiden Mitgliedsgemeinden zusammen. Mit der Höhe der Betriebskosten von 194 000 bleiben diese auf dem Stand des Vorjahres. Laut eines Schaubildes tendiert die Betriebskostenumlage seit 2006 leicht nach oben. Von der vorgesehenen Rücklagenentnahme im Haushaltsjahr 2016 von 38 000 Euro fließen 7 500 Euro in den Verwaltungsetat, um die Umlage konstant zu halten.

Neben die Garage


Aufgrund der erforderlichen Erneuerung der Sauerstoffmessung im Belebungsbecken muss der Ansatz der entsprechenden Haushaltsstelle um 10 000 auf 17 000 Euro deutlich erhöht werden. Gemäß der Verbandssatzung entfallen vom Umlagesoll in Höhe von 194 000 Euro auf die Gemeinde Schwarzach 86 330 (44,5 Prozent) und auf Stulln 107 670 Euro (55,5). Für die Finanzplanungszeit bis 2019 sind vorerst keine Investitionen vorgesehen. Die notwendigen Beschlüsse erhielten ein eindeutiges Votum.

Klärwärter Christian Barth erinnerte an die Besichtigung der Kläranlage durch die Verbandsräte im August 2015 mit dem Hinweis auf die beengten Kapazitäten zur vorschriftsmäßigen Lagerung von Stoffen und zur Ausführung von Reparaturarbeiten. Durch einen eventuellen Anbau an der Nordseite des Betriebsgebäudes sollte Abhilfe geschaffen werden. Dieser beabsichtigte Standort verursache eine Überbauung vorhandener Gas -und Abwasserleitungen sowie das Versetzen des Gastanks, gab Bertold Braun von der Technischen Bauverwaltung zu bedenken. Der neue Planungsvorschlag siehe die Errichtung des Werkstattgebäudes im Anschluss an die bestehende Garage vor. Dieser Platz garantiere auch eine vorteilhafte Zufahrt. Die Kosten für das Bauwerk mit Überdachung der vorhandenen Fertiggarage, einschließlich Geländeausgleich und Anschlussarbeiten liegen geschätzt bei 55 000 Euro, merkte Braun an.

Zur künftigen Aufrechterhaltung des Betriebes ist die Verwirklichung des Vorhabens sinnvoll, betonte Bürgermeister Hans Prechtl. Im Haushaltsplan 2016 sind 30 000 Euro eingestellt. Die Restsumme wird 2017 vorgesehen. Das Gremium billigte die vorliegende Planung.
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