Bürger sollen am Mittwoch, 12. November, ein Wörtchen mitreden - Fondara stellt Projekt vor
Bei Hertie über "Stadtgalerie" diskutieren

Letztmals hereinspaziert! Bevor das Hertie-Gebäude fällt, können die Weidener dort über die Stadtgalerie diskutieren. Bild: Hartl
Da sind Vergangenheit und Zukunft ganz nah beieinander: Ins Hertie-Gebäude sind die Weidener am Mittwoch, 12. November, eingeladen. Die Stadt zieht dort eine "Erörtungsveranstaltung" auf - die Bürger können sich zum Bebauungsplanentwurf des geplanten Einkaufszentrums informieren und äußern. In den nächsten Wochen soll das ehemalige Hertie-Gebäude dann entkernt werden. Die "Stadtgalerie" rückt näher. Im Herbst 2016 will Investor Fondara eröffnen.

Bürgermeister Jens Meyer, der die Veranstaltung leitet, fordert zur "aktiven Beteiligung" auf. Beginn ist am Mittwoch um 18 Uhr im ersten Obergeschoss (Zugang über das rückwärtige Treppenhaus Mohrenstraße, barrierefreier Zugang über den Haupteingang). Bereits ab 17 Uhr können sich die Besucher an themenbezogenen Infoständen schlau machen. Für das leibliche Wohl sei gesorgt, teilt die Stadt mit. Zudem kündigt sie "parallel zu beiden Veranstaltungsblöcken eine attraktive Kinderbetreuung" an: Die Evangelische Jugend im Dekanat Weiden betreibt im ehemaligen Restaurant eine weihnachtliche Zeltstadt. Unter anderem inszeniert sie ein "spannendes Abenteuerspiel zur Rettung des Weihnachtsmanns" und animiert die Kleinen zum Basteln.

Die eigentliche Diskussionsrunde moderiert Rechtsanwältin Dr. Christa Kraemer, die erst am Montag die Podiumsdiskussion zum geplanten Gewerbegebiet West IV geleitet hat. Vorher wollen Vertreter der Fondara Immobilien AG einen kurzen Überblick über das Projekt "Stadtgalerie Weiden" geben. Das Büro Dragomir Stadtplanung (München), das den Bebauungsplan erarbeitet, erläutert dessen wichtigste Festsetzungen. In der anschließenden Diskussion können die Bürger Bedenken und Anregungen vorbringen - "sehr gerne auch in Form von für das Bebauungsplanverfahren verwendbaren Stellungnahmen", wie die Stadt mitteilt.

Der Entwurf des Bebauungsplans liegt mit Begründung noch bis zum 27. November im Stadtplanungsamt aus (Neues Rathaus, Dr.-Pfleger-Straße 15, Zimmer 2.16). Während der üblichen Dienststunden kann er eingesehen werden. In dieser können Bürger Stellungnahmen zur Planung abgeben. Äußerungen zum Entwurf, die im Zuge dieser "frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung" erfolgen, leitet die Stadt an das Büro Dragomir zur weiteren Bearbeitung weiter.
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