Bundesnetzagentur begrüßt die Erdverkabelung
Chance für mehr Akzeptanz

Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Bild: Werner

Das grüne Licht für den Bau der Nord-Süd-Trasse gab der Bundestag - insofern ist die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen mit Sitz in Bonn, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA), als obere deutsche Bundesbehörde ein verlängerter Arm des Bundeswirtschaftsministeriums.

Die Bundesnetzagentur begrüßt die angepeilte Erdverkabelung "und die damit verbundenen Möglichkeiten, Akzeptanz für diese neue Gleichstromverbindung vor Ort zu fördern", sagt Sprecherin Carolin Bongartz.

Die Behörde ist für die Fachplanung der neuen Trassen zuständig. Bislang liege ihr kein Antrag von Tennet vor. Mit dem rechne man aber bis spätestens Frühjahr 2017.

Die BNetzA werde dann die Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen und in Antragskonferenzen alle Aspekte ermitteln, die bei der Festlegung des Verlaufs der Leitung berücksichtigt werden müssen.

Ziel der Bundesfachplanung ist die Festlegung eines 500 bis 1000 Meter breiten Korridors, in dem die Leitung verlaufen soll.

Im anschließenden Planfeststellungsverfahren werden der exakte Leitungsverlauf und die genaue Technologie innerhalb dieses Korridors festgelegt. "Das Genehmigungsverfahren wird mehrere Jahre dauern", sagt Peter Franke, Vize-präsident der BNetzA. Die Bürger hätten bei jedem Schritt die Möglichkeit, sich zu beteiligen.
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