CSU beeindruckt von Entwicklung der Hochschule
Erfolgsgeschichte von Beginn an

Beim Besuch der CSU-Stadtratsfraktion in der OTH überreichte Vorsitzender Wolfgang Pausch (Sechster von links) einen "Fine-Liner" an Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug (Fünfter von links). "Dieser schreibt selbstverständlich in Schwarz", stellte Pausch fest. Bild: Bühner

Wenn Politik und Wissenschaft sich treffen, geht es meistens um mehr als um gegenseitige Information. Auch Einstellungen und Trends für zukünftige Entwicklungen können sich abzeichnen. Wie beim Gespräch zwischen CSU-Stadtratsfraktion und OTH-Hochschulleitung im Technologiecampus. OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug berichtete von einer Erfolgsgeschichte: "Ursprünglich war mit 500 Studenten in Weiden und 1000 in Amberg gerechnet worden, heute verteilen sich die rund 3500 fast gleichmäßig auf beide Standorte."

Ausführlich stellte sie das System der 15 innovativen Lernorte als ein "vernetztes System praxisorientierter Weiterbildung vor Ort" vor. Von dieser nachhaltig wirkenden Strategie profitierten immer beide Partner, stellte die Präsidentin fest. Ein Konzept mit Außenstellen werde von der OTH Amberg-Weiden nicht verfolgt. Ein weiteres Thema der Unterredung trug die Überschrift "Studieren ohne Abitur". Dabei ging es einmal um die Handwerksmeister, die laut Klug in der Mehrzahl nach wie vor freiwillig das Kursangebot (Propädeutikum) zur Verbesserung ihrer Kernkompetenzen in Mathematik in Anspruch nehmen. Mit "OTH-Mind" stellte sie ein Projekt vor, mit dem modulare Weiterbildungsangebote für qualifizierte Beschäftigte entwickelt werden sollen, unter anderem auch mit der Möglichkeit, einen Hochschulabschluss zu erwerben.

Weitere Meilensteine


Vorgestellt wurde ferner das gesellschaftliche Engagement der Studierenden in der "Aktion Flüchtlingspakt". In einem Medienworkshop arbeiten minderjährige Flüchtlinge mit "technisch versierten Studenten" zusammen. Beim Thema "Kooperation mit Tschechien" wurden die vielfältigen Aktionen des Sprachenzentrums Mittel- und Osteuropa und deren Leiterinnen Ladislavá Holubova ("tschechische Kollegin, die bayerische Beamtin ist") und Marian Mure erläutert. Das geplante digitale Gründerzentrum und das E-Hause bezeichnete Prof. Klug als "weitere Meilensteine in der Entwicklung der Hochschule". Damit lieferte sie CSU-Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Pausch das Stichwort: "Die OTH ist eine Erfolgsgeschichte von Anfang an", sagte er. Und: "Ich bin begeistert von den Vorträgen am heutigen Tag."

Pausch sieht den Erfolg der OTH auch darin begründet, dass "die Region sich selbst mit eingebracht hat, unter anderem mit Gewerbesteuerverzicht zu Beginn bis hin zur Beteiligung am WTC". Präsidentin Klug lobte in diesem Zusammenhang besonders das Zusammenwirken mit der FOS/BOS auf dem Bildungscampus. Dass diese Entwicklung der OTH noch längst nicht abgeschlossen sein muss, darüber herrschte weitgehend Einigkeit unter den Gesprächsteilnehmern. Pausch versicherte: "Wir wollen solche Gedanken auch zukünftig unterstützen."
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