CSU freut sich auf Aufwertung des Stadtteils
Hammerweg bekommt "neue Mitte"

An der Nordseite des Möstelareals sind die Mauern für den Nettomarkt im Bau. Die Süd- und Ostseite befindet sich noch in der Endphase des Abräumens der Industriebrache. Davon überzeugte sich die CSU-Hammerweg mit Mandatsträgern bei der Ortsbesichtigung. Geländes
Politik
Weiden in der Oberpfalz
22.04.2016
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Die Stockerhut hat sie längst. Nun bekommt auch der Stadtteil Hammerweg eine "neue Mitte". Nicht der einzige Bereich, auf der sich der CSU-Ortsverband schon mal umsah.

Die CSU Hammerweg besichtigte drei Standorte: Die im Bau befindliche "Neue Mitte" auf dem ehemaligen Möstel-Areal, den Weg mit Kanalrecht von der alten zur neuen Hammerwegsiedlung sowie den Anlieferweg zu den Grüngutcontainern am Flutkanal. Das Abräumen der Restbaubestände auf dem ehemaligen Möstelareal läuft auf Hochtouren. Die Seitenwände des Netto-Marktes sind gemauert. Die Christsozialen erkennen in der Beseitigung der Industriebrache und dem Neubau eine Aufwertung des Stadtteils.

Seniorenwohnungen


Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Alois Lukas erläuterte den geplanten Neubau durch die Städtische Wohnungsbaugesellschaft: Auf der Ostseite des Areals entstehen Seniorenwohnungen. Der viergeschossige Bau erhält seitlich zu den bestehenden Anwohnern eine Verjüngung, um berechtigten Widersprüchen bezüglich der Höhe gerecht zu werden.

In der Siedlung am Hammerweg ging es beim Geländesprung zur ehemaligen Sandgrube Schnurrer und den neu errichteten Häusern der Anwesen Wührl, Leonhard und Herzog um einen bestehenden öffentlichen Weg mit Kanalanbindung. Der Grenzstein verläuft mittig zum Weg. Um einem "Sightseeing" vorzubeugen, bieten die Anwohner die Begrünung und Pflege sowie die Möglichkeit des Kanalzugriffs an. Ansonsten entstünde ein weiterer zwei Meter hoher Schutzzaun, der eine enge und finstere Schlucht zu den bereits bestehenden hohen Zäunen an der Westseite erzeugen würde.

Nach Lösungen suchen


Den Weg zwischen alter und neuer Siedlung benutzen aber auch Kinder, Postboten und Prospektverteiler oder Radfahrer von Harlesberg. Die CSU, darunter die Stadträte Hans Blum, Alois Lukas und Markus Bäumler sowie Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer, wollen nun mit der Verwaltung nach Lösungen suchen, um die Situation für Stadt und Anwohner zufriedenstellend zu lösen.

Drittes Ziel war der Weg zu den Grüngutcontainern am Flutkanal in der Schopenhauerstraße. Die unbefestigte Straße ist übersät mit tiefen Mulden. Eine Ausbesserung der Schlaglöcher, wie schon einmal praktiziert, würde den Fahrkomfort verbessern und die Lärmbelästigung der Anwohner reduzieren.
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