CSU Mooslohe fordert bei Ortsbegehung Ausbau des Fuß- und Radlwegs zum neuen Festplatz
Treffpunkt Trampelpfad

Vorgetrampelt ist der Weg bereits. Nun soll er ausgebaut werden. Die CSU Mooslohe lud zu einer Ortsbegehung ein, bei der sich alle Gedanken über die Pläne zum Ausbau des Fuß- und Radweges vom Merklsteig zum neuen Festplatzes machten. Bild: Kunz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
20.05.2016
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Zum Volks- und Schützenfest wird's wohl nichts mehr werden mit dem Ausbau des Fuß- und Radlweges vom Merklsteig zum neuen Festplatz. Beim nächsten Frühlingsfest werden die Besucher aus der Mooslohe wohl auch noch bei Dunkelheit durch Gestrüpp und ausgetretene Ackerfurchen stapfen. Aber spätestens im August 2017 soll der 2,5 Meter breite Weg dann fertig sein.

Der CSU-Ortsverband Mooslohe unter Vorsitz von Dr. Roland Nitsche hatte zum Ortstermin geladen. "Wir haben das Thema bereits im März 2012 mit einem Antrag auf den Weg gebracht", erklärte CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch den Ortsbegehern. Denn, wer auf dem ausgebauten Weg an den Gärten entlang wandle, habe einen ziemlich weiten vor sich.

Dabei sei der Platz hinter der Holzbrücke, die sich an den Kinderspielplatz anschließt, schon zum Greifen nah. Klar, dass sich die Festplatzbesucher einen Trampelpfad am Acker entlang geschaffen hätten. "Da hat sich schon ein natürlicher Weg gebildet." Der Ausbau-Antrag an den Bauausschuss, vorgetragen von Alois Lukas, sei vor vier Jahren ein Impuls des Ortsverbandes gewesen. "Man hatte sich damals schon ein klares Bild geschaffen, welche Grundstücke bereits im Besitz der Stadt sind und welche erst noch erworben werden müssen", sagte Pausch. Kostenkalkulation der Verwaltung für den 300 Meter langen Weg: 52 500 Euro. Und weitere 22 000 Euro für eine vernünftige Beleuchtung.

Solarleuchten prüfen


Hier warf Dr. Nitsche ein, vielleicht Solarleuchten ins Auge zu fassen. "Die Kosten der Verkabelung fielen weg. Und außer an den Volks- und Frühlingsfesten braucht man die Beleuchtung ja nicht. Bei Solar reicht das Licht locker bis in die späten Abendstunden hinein, weil es ja länger hell ist. Eine Option, die man prüfen sollte."

Ein glücklicher Umstand sei, dass die Kollegen von der SPD-Fraktion, so Pausch, die Notwendigkeit auch erkannt hätten. "Die haben sich jetzt auf unseren Antrag von 2012 gestützt und ebenfalls einen an den Bau- und Planungsausschuss gestellt." Das heißt: "Wir haben jetzt eine deutliche Mehrheit für diese wichtige Thematik." Und weiter: "Wir können optimistisch sein, dass wir das im nächsten Haushalt wiederfinden." Schließlich sei das diesjährige Frühlingsfest "wahnsinnig erfolgreich" gewesen. "Der neue Platz scheint etabliert."

Die Diskussion laufe schon viel länger, sagte Hans Blum. "Schon vor dem neuen Festplatz. Schließlich gibt es hier das große neue Einkaufszentrum. Die Leute könnten fußläufig oder mit Radl oder Moped ihre Einkäufe erledigen." Als der Festplatz gebaut wurde, sei die Diskussion intensiver wiederaufgeflammt. Man habe nur wegen der hohen Kosten des neuen Platzes vorerst verzichtet.
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