CSU-Politiker gratulieren Albert Bierler

Zwei, die sich seit vielen Jahren gut kennen: Staatssekretär a.D. Otto Zeitler (rechts) hielt eine persönlich orientierte Laudatio auf den Schwarzacher CSU-Vorsitzenden Albert Bierler, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte. Darauf stießen sie an! Bilder: Amann (2)

Hunger, Durst und politisches Interesse brachten die Besucher mit, die ins Schwarzacher Vereinsheim kamen. In den Mittelpunkt des Abends rückte am Samstag jedoch der CSU-Ortsvorsitzende Albert Bierler.

Ein Ensemble der Nabburger Jugendblaskapelle spielte und leitete damit das alljährliche Ripperlessen der CSU ein. Dass heuer die Politik an die zweite Stelle treten musste, war rasch klar. Für den CSU-Ortsverband ergriff Alfred Lohbauer das Wort und gratulierte nachträglich noch zum 70. Geburtstag, den Ortsvorsitzender Albert Bierler wenige Tage vorher gefeiert hatte.

Einem langjährigen Spezl, dem Nabburger Staatssekretär a.D. Otto Zeitler, blieb es vorbehalten, die Glückwünsche in launige Worte zu packen. Er blendete zurück ins Jahr 1946, das erste Nachkriegsjahr, in dem Bierler unter katastrophalen Verhältnissen in Deutschland als Ältester von sechs Geschwistern zur Welt gekommen war. In Nabburg lernte Albert Bierler dann Heizungsbauer und gründete in Schwarzach sein eigenes Unternehmen, das er inzwischen an die nächste Generation überführte. In all den Jahren war ihm das Ehrenamt wichtig: Vor allem lag ihm die Feuerwehr am Herzen, der er als Kommandant diente. In der Zeit, in der sich die aktive Zeit dort dem Ende näherte, wechselte Albert Bierler das Metier: Er gründete vor neun Jahren einen CSU-Ortsverband, übernahm darin die Führung und etablierte den "Ministerstadel", in dem seither schon viele hochrangige Politiker sprachen. Heuer kommt der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament, MdEP Manfred Weber (CSU) aus Niederbayern. "Wir haben eine tolle Zeit hinter uns", freute sich Otto Zeitler, mit Bierler nachträglich auf dessen Runden anstoßen zu können.

Die Reihe der Gratulanten setzte MdL Alexander Flierl fort. "Bayern und unsere CSU brauchen solche Persönlichkeiten wie Dich", wandte er sich an Bierler und schenkte ihm einen Bayerischen Löwen aus Porzellan. Zu späterer Stunde gesellten sich noch MdB Karl Holmeier und Landrat Thomas Ebeling dazu, um ebenfalls ihre Glückwünsche auszusprechen. "Mach ma weiter so", freute sich darüber der Jubilar.

In einem ganz kurzen politischen Teil hatte vorher der Stimmkreisabgeordnete Alexander Flierl betont, dass die CSU weiter daran arbeite, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu schaffen. Dazu gehöre es aber auch, hier die Gebräuche, Kulturen und Traditionen in vollem Umfang zu erhalten. Ein grenzenloser Zustrom an Flüchtlingen sei daher nicht möglich. Der Landespolitiker aus Oberviechtach unterstrich: "Dabei gelten Regeln, die nicht verhandelbar sind".
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