Ehrungen und politisch Aktuelles bei CSU Weiden-West
Ein Hoch auf Höher

Mit Geehrten wie Lothar Höher (Sechster von links) und einer Reihe von Ehrengästen stellte sich die CSU West um Vorsitzenden Hans-Jürgen Gmeiner (Dritter von rechts) zum Gruppenbild. Bild: R. Kreuzer
Politik
Weiden in der Oberpfalz
13.04.2016
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Von Neuerungen bei Bundesbehörden bis hin zum neuen Gewerbegebiet vor der Haustür: Einiges Aktuelles gab es bei der CSU Weiden-West zu besprechen. Im Mittelpunkt stand jedoch ein Altbekannter.

Gefühlt hatte er so viele Ämter inne wie er Mitgliedsjahre in der Partei zählt. Entsprechend stand Bürgermeister Lothar Höher diesmal im Mittelpunkt bei der Hauptversammlung seines CSU-Ortsverbands Weiden-West. Dabei hielt er nicht nur die Festrede, der ehemalige Ortsvorsitzende bekam auch die Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Auszeichnung für 20 Jahre überreichte Vorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner an Martin Mahl.

Bei seinem Rückblick ging Gmeiner auf verschiedene Ortsbegehungen und gesellschaftliche Veranstaltungen ein. Besonders werde im Ortsteil natürlich die Entwicklung des neuen Gewerbegebietes West IV verfolgt.

Weiden steht gut da


In seiner Festrede betonte Höher, die Stadt stehe gut da, obwohl vier Millionen Gewerbesteuereinnahmen fehlten, weil große Firmen ausgefallen seien. Dafür habe Witt viel investiert. Der Haushalt sei dank der Stabilisierungshilfen ausgeglichen. Im Bereich Sport gebe es keine Kürzungen. Erfreulich sei auch, dass das Keramikmuseum erhalten werden könne. Um neue Industrie anzusiedeln, sei das Gebiet West IV notwendig. Die Forderungen des Ortsteils würden dabei aber berücksichtigt.

Gleichzeitig betonte Höher, die CSU müsse weiter an ihrem Image arbeiten. Deshalb pflege er auch eine gute Zusammenarbeit mit OB Kurt Seggewiß. Eine große Herausforderung in der Stadt seien die vielen Arbeitslosen ohne Ausbildung. Umgekehrt seien dank des Verständnisses der Bürger die Flüchtlinge gut untergebracht worden.

Höher, der auch Bezirkstagsvizepräsident ist, betonte, dass auch im Bezirk viel zum Nutzen der Region durchgesetzt werde: Neben der Finanzierung des HPZ Irchenrieth würden im Bezirkskrankenhaus Wöllershof und Weiden 32 Millionen investiert. So entstünden in Weiden bei der Kinder- und Jugend-Psychiatrie etwa 200 neue Arbeitsplätze.

Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer bedankte sich in seinem Grußwort beim Ortsverband für die gute Arbeit. Bundestagsabgeordneter Reiner Meier wiederum betonte, dass Weiden im Bezirk, nicht zuletzt wegen Höher, gehört werde. Wie Höher sei er auch der Meinung, man müsse die Lebensleistung von Hans Schröpf würdigen.

Die CSU habe es derzeit wegen der Flüchtlinge nicht leicht, halte aber an ihrem klaren Kurs fest, so Meier weiter. Vordringlich gelte es, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Hier müssten europäische Mittel für Infrastruktur in den betroffenen Ländern eingesetzt werden. Meier betonte auch, dass es derzeit die höchste Rentenerhöhung seit 20 Jahren gebe.

Lärmschutz bei Bahn


Auch Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht ergriff das Wort. Die Elektrifizierung der Bahn sei zwar vordringlich für eine regionale Anbindung, betonte er, aber es könne sie nur in Verbindung mit einem vorbeugenden Lärmschutz geben. Rupprecht betonte, dass das Personal beim Zoll von 63 auf 433 Personen aufgestockt wurde und bei der Bundeswehr in Weiden 21 Millionen investiert würden. An der OTH Weiden werde es eventuell eine neue Forschungseinrichtung geben. (Hintergrund)
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