Europäischer Egoismus
Ertug: EU-Staaten müssen in Flüchtlingskrise zusammenarbeiten

Ein Geschenk für Referent Ismail Ertug (Dritter von rechts) hatte SPD-Hammerweg-Chef Sandro Fleischmann (rechts daneben) parat. Ferner von links: Stadträtin Brigitte Schwarz, OB Kurt Seggewiß, Stadtverbandsvorsitzender Norbert Freundorfer, SPD-Ost-Vorsitzender Horst Fuchs und Stadträtin Hildegard Burger. Bild: R. Kreuzer

Informationen aus erster Hand zur Flüchtlingskrise erhofften sich die Gäste, die ins Sportheim des FC Weiden-Ost gekommen waren. Die SPD-Ortsvereinen Weiden-Ost und Hammerweg hatten dazu Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments, gewonnen.

Zu Beginn stellte Vorsitzender Horst Fuchs einige Fragen in den Raum: "Was ist die Europäische Union? Was tut sie? Kann Europa das Bild an der griechisch-mazedonischen Grenze akzeptieren?" Die 28 Mitgliedsstaaten seien sich uneins, bedauerte Ertug. Europa müsse ein anderes Bild von sich abgeben. Falsch sei der Egoismus einiger Regierungschefs. "Eine Lösung ist nur in einer Gemeinschaft möglich. Das EU-Parlament weist schon seit Jahren auf Probleme hin, wie mangelnde Hilfe vor Ort und die Bekämpfung der Fluchtursachen", meinte der Europa-Abgeordnete.

Der Deal mit der Türkei gehe in Ansätzen in die richtige Richtung. Der Redner zeigt sich überzeugt, dass die Europäische Union weiterhin die Aufnahme von Flüchtlingen verkraften kann.
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