Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung
Der weitere Zeitplan

Bis Anfang kommenden Jahres läuft die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung. Dabei sollen auch die Bürger in von der Stromtrasse betroffenen Kommunen bei Ortsterminen sowie im Internet die Möglichkeit haben, Vorschläge zu machen oder Einwände zu äußern.

Im Frühjahr 2017 will Tennet dann den Genehmigungsantrag auf Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur einreichen. Wie aus der Homepage des Bayerischen Wirtschaftsministeriums hervorgeht, ist mit dem Abschluss dieses Verfahrensschrittes voraussichtlich Ende nächsten Jahres zu rechnen. Dann soll ein Trassenkorridor erarbeitet sein. Dieser konkrete Vorschlag zum Verlauf der Gleichstromleitung geht wohl Ende 2018 schließlich in das Planfeststellungsverfahren.

Dann folgen die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Umweltvereinigungen. Die fristgerecht eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen werden im Anschluss gemeinsam mit der Bundesnetzagentur sowie den Übertragungsnetzbetreibern bei einem Erörterungstermin diskutiert und abgewogen.

Mit dem Abschluss des Verfahrens und dem daraus folgenden Planfeststellungbeschluss mit einem verbindlichen Trassenverlauf ist frühestens im Jahr 2020 zu rechnen.
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