Fünf Fälle in einer Nacht: Polizei bittet um Hinweise
Einbrecher schreckt Bewohner auf

Es war 1 Uhr nachts. Ein lauter Knall im Erdgeschoss weckte den Bewohner des Mehrfamilienhauses. Mutig sah der Mann nach und staunte nicht schlecht: Eine Wohnungstür stand offen. Der Weidener rief die Polizei - und die stellte fest, dass dieser Einbruch in der Nacht zum Donnerstag nur einer von insgesamt fünf war. Aber nur in einem Fall machten die Diebe Beute.

Allen gemein war, dass der Unbekannte stets Werkzeug im Gepäck hatte. Im Mehrfamilienhaus versuchte der Einbrecher zuerst sein Glück an einer Nebeneingangstür im Hinterhof. Er hatte sie aufgehebelt, stellten die Streifenbeamten fest. Genauso ging er bei der Wohnungstür im Erdgeschoss vor. Letztlich verschaffte sich der Täter aber Zutritt, indem er kräftig gegen die Tür trat. Dumm nur, dass die aufgebrochene Wohnung gerade wegen Renovierungsarbeiten leer stand. Die Folge: Der Einbrecher zog hier ohne Beute ab. Und auch anderswo erging es ihm nicht viel besser. Die Spurensicherung des Kriminaldauerdienstes stellte fest, dass sich vermutlich der selbe Einbrecher im Nachbaranwesen an der Eingangstür eines Friseursalons sowie eines Fotogeschäft in der Fehrstraße versucht hatte. Die Türen aber hielten dem Hebelwerkzeug stand. Insgesamt entstand in den drei Fällen ein Schaden von 2800 Euro.

Fall Nummer vier und fünf ereigneten sich zwischen 18 und 7 Uhr etwas nördlicher im Stadtgebiet. Zwei Geschäfte waren betroffen. Sein Werkzeug setzte ein Unbekannter vergeblich an der hinteren Eingangstür eines Bekleidungsgeschäft in der Christian-Seltmann-Straße an: Es handelte sich um eine Sicherheitstür, an der so ein Schaden von 1500 Euro entstanden war. Bei einem Elektrogroßhandel im Gladiolenweg schlug ein Unbekannter die Glasscheibe einer Nebeneingangstür ein und gelangte so in die Geschäftsräume. Das war auch der erste und einzige Fleck, an dem es etwas zu holen gab: Drinnen schnappte sich der Dieb eine Geldkassette, die einen vierstelligen Betrag beinhaltete. Der Einbruchsschaden liegt bei 500 Euro.

In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise unter 0961/401-321.
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