Geburtstag mit dem Christkind
Karl Bärnklau feiert 60.am Heiligen Abend

Karl Bärnklau, Stadtrat Grüne, Weiden. Bild: Götz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
23.12.2015
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Der Fraktionschef der Grünen im Stadtrat ist ein "Christkindl". An Heiligabend feiert Karl Bärnklau Geburtstag. Und der fällt heuer sogar noch ein wenig besonderer aus.

Denn der Neunkirchener wird 60 Jahre alt. Viel Grund zum Feiern? Noch nicht. Der Jubilar will den kombinierten Geburts- und Weihnachtstag wie alle Jahre verbringen.

Herr Bärnklau, freuen Sie sich mehr auf Weihnachten oder auf Ihren Geburtstag?

Bärnklau: Auf beides gleich. Historisch bedingt steht vormittags eher der Geburtstag im Vordergrund, bevor es nachmittags und abends mehr um Weihnachten geht.

Gibt es da Rituale bei Ihnen?

Bärnklau: Nein, so etwas wie eine Tagesordnung haben wir nicht. Für den Geburtstag gilt schon immer: Wer kommt, der kommt. Am Vormittag erhalte ich Besuch aus dem Familienkreis und von engeren Bekannten, irgendwann am Nachmittag und am Abend geht's dann in Richtung Weihnachten.

Haben sich da Traditionen herausgebildet?

Bärnklau: Als die Kinder noch klein waren, war um 19 Uhr Bescherung. Wenn sie jetzt zu Besuch kommen, versuchen wir, das so aufrecht zu erhalten. Aber eine Tochter lebt in Paris, die älteste bei London und mein Sohn in Dresden. Oft klappt es nicht, dass alle gleichzeitig anreisen.

Und heuer - zu diesem ganz besonderen Anlass?

Bärnklau: Am 24. werden zwei da sein. In der Folge sehe ich aber alle.

Geburtstag an Heiligabend - wie ist das eigentlich? Hatten Sie jemals den Eindruck, ein bisschen zu kurz zu kommen?

Bärnklau: Als Kind mag sich dieser Eindruck schon mal eingestellt haben, auch wenn es wohl nicht gerechtfertigt war. Als Jugendlicher und Erwachsener hatte ich nicht das Gefühl, benachteiligt zu sein.

Weil die Geschenke größer ausgefallen sind?

Bärnklau: Geschenke waren nie das Hauptthema bei uns. Viel wertvoller ist die Zeit, die man miteinander verbringt. Dazu gibt es eher kleine Aufmerksamkeiten. In einen Kaufrausch verfallen wir nicht.

Planen Sie zum 60. Geburtstag eine besondere Feier?

Bärnklau: Erst am 10. Januar. Da steigt die Familienfeier. Die guten Bekannten, zum Beispiel vom Stammtisch, sind dann zu einer Feier am 14. Januar eingeladen. Wir machen das bewusst nicht an Heiligabend, sonst wäre der ja für die Gratulanten zerschnitten. Wie jedes Jahr gilt: Wer kommt, der kommt.

Haben Sie zum besonderen Geburtstag besondere Wünsche?

Bärnklau: Persönlich nicht. Was man so haben möchte, das besorgt man sich ja selbst unterm Jahr. Was meine Weihnachtsfreude als Stadtrat ein wenig trübt, ist der NT-Artikel in der Montagsausgabe, in dem die SPD-Kollegen ihre Verdienste schildern. Wir sollten eigentlich arbeiten und nicht Wahlkampf betreiben.
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