Grundstücksgrenzen unklar: Streit wegen Swimming-Pool
Streit um Swimming-Pool

Symbolbild: dpa
Wegen eines Swimming-Pools ging das gutnachbarliche Verhältnis baden. Dabei war einem 23-Jährigen doch nur der Sinn nach Abkühlung gestanden, als er sich am Dienstagabend in der Siechenstraße ans Werk machte: Im Garten stellte der Weidener den mobilen Pool auf und befüllte ihn mit rund 3000 Litern Wasser. Problem dabei: Offenbar war das nicht sein Garten, sondern jener der 70-jährigen Nachbarin. Und die rief gegen 18.45 Uhr die Polizei.

Diese schildert nun den kniffligen Fall im Pressebericht. Eigentlich, so Sprecher Günther Burkhard, sei die Polizei gar nicht zuständig: "Der Sachverhalt muss zivilrechtlich geklärt werden." Das Wasser stammte aus einem Gemeinschaftsanschluss des Anwesens. Die Streife konnte die Geschichte vor Ort auch aus anderem Grund nicht eindeutig erhellen: Das Gelände sei nicht eindeutig abgegrenzt. Keinen der Verantwortlichen habe die Polizei auf die Schnelle erreichen können. Den Beamten blieb nur, die 70-Jährige auf ihre rechtlichen Möglichkeiten hinzuweisen. Nicht bekannt ist, ob vielleicht die 30 Grad am Mittwoch den Widerstand gegen den Pool dahinschmelzen ließen ...
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.