Hans-Sauer-Schule soll Jugendsozialarbeiter erhalten
Erfolgsmodell wird ausgeweitet

Gabriela Lerch-Wolfrum betonte den Erfolg der Jugendsozialarbeit an Schulen. Bild: Schönberger

Dass Jugendsozialarbeit an Schulen für sozial benachteiligte Jugendliche wichtig ist, steht für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses außer Frage. Von ministerieller Seite bestätigt, wurde ihnen das in der Sitzung am Mittwoch von Gabriela Lerch-Wolfrum. Die stellvertretende Leiterin des Referats Jugendhilfe am Bayerischen Sozialministerium war eigens aus München angereist, um den Wert der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) anhand von Studienergebnissen zu belegen.

"Schulsozialarbeit ist etwas anderes als Jugendsozialarbeit an Schulen", stellte sie eingangs klar. "Nur die JaS hat ein einheitliches Konzept." Ziel sei es, benachteiligte Schüler frühzeitig zu unterstützen, damit sie den Übergang an andere Schularten oder in die Arbeitswelt meistern. Die Erfolgsquote betrage hier bis zu 83 Prozent.

Der Jugendhilfeausschuss will die JaS an den Grundschulen weiter ausbauen. Damit 2017 die Hans-Schelter-Schule in das Programm aufgenommen werden kann, soll nun der Finanzausschuss die entsprechenden Mittel bereitstellen. In diesem Fall ist eine Förderung möglich. Gabriele Lerch-Wolfrum betonte allerdings: "Wenn ein Bedarf feststeht, muss die Stadt ihn decken, unabhängig von Förderungprogrammen."
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