Haushalt 2016 braucht zweiten Nachtrag – Stadträte für Etat 2017 wieder im Kloster
Zwei Millionen rauf und runter

Cornelia Taubmann. Bild: Götz
Politik
Weiden in der Oberpfalz
08.10.2016
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Im Sommer musste der städtische Haushalt für das laufende Jahr angepasst werden. Grund war ein Darlehen der Stadt an die Kliniken Nordoberpfalz AG, um deren Liquidität zu verbessern. Jetzt wird sogar ein zweiter Nachtragshaushalt notwendig. Das hat's in den vergangenen Jahrzehnten nie gegeben. Redakteur Volker Klitzing sprach mit Kämmerin Cornelia Taubmann.

Sie haben zuletzt im Finanzausschuss davon gesprochen, dass Weiden in diesem Jahr einen zweiten Nachtragshaushalt benötigt.

Taubmann : Ja, den stellen wir im Finanzausschuss am 25. Oktober und dann am 14. November im Stadtrat auf. Das wird aber völlig unspektakulär.

Warum braucht's dann einen zweiten Nachtrag?

Es geht immerhin um rund zwei Millionen Euro, rauf und runter. Vom Ergebnis her bleibt es ausgeglichen.

Was verändert sich denn?

Da wird zum Beispiel das Geld für die Tafel eingetaktet. Andererseits ist das innerstädtische Organisationsgutachten zwar vergeben, aber es wird in diesem Jahr nicht mehr kassenwirksam. Hier können Gelder umgeschichtet werden. Bei der Erstattung von Ausgaben für unbegleitete minderjährige Flüchtlingen ist zusätzliches Geld reingekommen. Andererseits kommt es zu Mehrausgaben bei den Unterbringungen.

Sie stecken doch schon mitten in den Vorbereitungen für den Haushaltsentwurf 2017. Verzögert der sich jetzt?

Nein, das läuft alles wie geplant. Am 15. November geht der Finanzausschuss wieder zur Klausur ins Kloster. Und am Tag darauf werden die Beratungen öffentlich fortgesetzt.
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