Jahresschluss der Gemeinde Freudenberg
Ein Jahr grundsätzlicher Fragen

Vor seinen Mitarbeitern zog das Gemeindeoberhaupt eine positive Bilanz (von links): Bürgermeister Alwin Märkl, 2. Bürgermeister Franz Weiß, 3. Bürgermeister Benno Schißlbauer, Ulrike Heldmann, Christoph Wittmann, der Jubilar Bernhard Rumpler, Thomas Bischof und Altbürgermeister Norbert Probst. Bild: sche
Politik
Weiden in der Oberpfalz
05.01.2016
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In einem stimmungsvollen Rahmen das Jahr gemeinsam ausklingen lassen. Das wollte Bürgermeister Alwin Märkl bei einer Feier mit den Beschäftigen und Ruheständlern aus der Gemeindeverwaltung Freudenberg im Bienenhof Aschach.

Freudenberg. Bei der Zusammenkunft ehrte Märkl auch den Verwaltungsangestellten Bernhard Rumpler für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit und führte drei neue Mitarbeiter in ihr Amt ein. "2015 war für die Gemeinde und somit auch für die Beschäftigten ein Jahr der großen Herausforderungen", bilanzierte der Bürgermeister.

Mehrere Grundsatzentscheidungen seien zu treffen gewesen: Bohren wir einen Brunnen oder kooperieren wir mit der Stadt Amberg? Sanieren wir die eigene Kläranlage oder schließen wir uns dem Abwasserzweckverband Theuern an? Wie gehen wir mit Neuausweisungen in Baugebieten um, brauchen wir ein Gewerbegebiet? Nutzen wir Fördermittel, um unsere Substanz zu sanieren oder um Neues zu schaffen, etwa beim Kernwegenetz?

Das Gemeindeoberhaupt verwies auf die in den vergangenen Monaten erzielten Erfolge, auf eine florierende Wirtschaft und wenige Arbeitslose. "Natürlich läuft natürlich nicht alles rund, doch angesichts dessen, was die Flüchtlinge durchmachen müssen, angesichts der Kriege und des Terrors, die in so vielen Ländern die Menschen bedrohen, relativieren sich einige unserer Probleme", betonte Märkl.

Für eine Kommune zählten nicht nur gut gefüllte Kassen, sondern auch eine funktionierende Gemeinschaft und Zusammenhalt. Nicht nur die Wirtschaftskraft mache die Stärke aus, sondern auch das berufliche und ehrenamtliche Engagement der Bürger.

Der Bürgermeister zeigte sich bewusst, dass die Aufgaben einer Gemeinde stetig zunehmen und diese den Beschäftigten viel abverlangen. Sein Dank galt Verwaltung, Bauhof und überhaupt allen Beschäftigten. Explizit nannte er den Standesbeamten Bernhard Rumpler, der bereits 25 Jahre im Dienste der Gemeinde steht. "Alle kennen ihn als äußerst gewissenhaften, sorgfältigen und verantwortungsbewussten Spezialisten, aber auch als fürsorglichen und kameradschaftlichen Kollegen, der stets ein offenes Ohr für andere hat", würdigte Märkl.

Neu im Team sind Ulrike Heldmann (Sekretariat des Bürgermeisters), Thomas Bischof (Wasserwerk) und Christoph Wittmann (Bauhof).
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